1&1 5G

So sehen die ersten 1&1 5G Angebote aus

Die ersten 1&1 All-Net-Flat Tarife bieten Zugang zum neuen 5G Mobilfunk. Für den Moment geschieht das noch exklusiv über das Telefónica-Netz und auch nur in einigen ausgewählten Städten. Gleichzeitig arbeitet 1&1 selbst allerdings auch an seinem Debut als eigenständiger 5G Netzbetreiber. Wir werfen einen Blick auf den Stand der Dinge.

Aktualisiert 25.03.2021
1&1 5G - Erste Infos zu 5G bei 1&1 Drillisch
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Überblick 1&1 5G

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Ab sofort unterstützen die ersten 1&1 All-Net-Flat Smartphone-Tarife den neuen 5G Mobilfunk. Die 5G Nutzung beschränkt sich allerdings vorerst auf das Telefónica-Netz in Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt.

  • schnellere, stabilere Verbindungen
  • mobiles Internet mit bis zu 300 Mbit/s
  • 1&1 All-Net-Flat XL und XXL ohne Aufpreis mit 5G
  • 5G-fähige Smartphones direkt bei 1&1 erhältlich

1&1 5G Tarife monatlich ab 19,99 €/Monat
Aktion im April: 6 Monate lang zum Sparpreis

Direkt zu 1&1

Das sind die ersten 1&1 5G Tarife

Noch arbeitet 1&1 hinter den Kulissen an seinem Debut als echter Netzbetreiber. Bis dahin kann das Unternehmen aber weiter auf die Netze der Mitbewerber Vodafone und Telefónica zurückgreifen.

Im o2 Netz von Telefónica steht 1&1 ab sofort auch die neue Mobilfunk-Technologie 5G offen. Mit dem richtigen Tarif können 1&1 Nutzer nun also vom mobilen Highspeed-Zugang der nächsten Generation profitieren.

Aktuelle Voraussetzungen für 1&1 5G

Genaugenommen gibt es 1&1 5G zum Start in zwei Tarifen - der 1&1 All-Net-Flat XL sowie der großen 1&1 All-Net-Flat XXL. Beide bieten eine Rundum-Flat für kostenfreie Telefonate in alle deutschen Netze sowie eine Internet-Flat mit einem großzügigen monatlichen Highspeed-Datenvolumen. Beim XL-Tarif sind hier 50 GB an Bord, während es bei der XXL-Variante schon gar kein Datenlimit mehr gibt.

Zum Start ist der 1&1 5G Zugang allerdings nur in einer Handvoll Städte möglich - nämlich in Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt. Abseits dieser städtischen 5G Netze wird nach wie vor auf den aktuellen LTE Mobilfunk zurückgegriffen. In absehbarer Zukunft dürfte der Next-Gen-Mobilfunk aber wesentlich weiträumiger zur Verfügung stehen. Mehr über den anstehenden Netzausbau: 1&1 5G Verfügbarkeit

Eine letzte wichtige Voraussetzung für die 5G Nutzung ist ein entsprechendes 5G-fähiges Smartphone. Passende Geräte verschiedener Hersteller können auf Wunsch auch direkt im 1&1 Online-Shop mitbestellt werden.

1&1 5G für Bestandskunden - kommt etwas später

Schon vor der Einführung der neuen 1&1 5G Angebote waren die ersten Smartphone-Tarife des Anbieters bereits als "5G ready" ausgezeichnet. Sie sollen also ebenfalls zügig für den 5G Einsatz freigeschaltet werden. Bis dahin ist aber offenbar doch noch ein klein wenig Geduld erforderlich - 1&1 Bestandskunden mit 5G ready Option werden laut Ankündigung ebenfalls "bald" umgestellt.

1&1 All-Net-Flat
LTE XL
1&1 All-Net-Flat
LTE XXL

Allnet-Flat mit
50 GB/Monat

Allnet-Flat
Unlimited

LTE & 5G bis 300 Mbit/s

LTE & 5G bis 300 Mbit/s

6 Monate lang
19,99 €/Monat

danach 34,99 €/Monat

6 Monate lang
29,99 €/Monat

danach 59,99 €/Monat

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Einmalige Kosten bei den 1&1 All-Net-Flats: Zum Vertragsbeginn stellt der Anbieter für alle Neukunden eine einmalige Anzahlung in Rechnung. Bei Buchung einer 1&1 All-Net-Flat ist demnach ein Anschlusspreis in Höhe von 19,90 € fällig.

Welche Vorteile bringt 1&1 5G?

Warum ist nun gerade der Sprung auf 5G eine so große Sache? 5G steht nicht nur für schnellere mobile Internetverbindungen, stattdessen wird gleich eine ganz neue Netzwerk-Architektur eingeführt. Und die hat ganz gewaltige Auswirkungen.

Aber natürlich steht uns mit 5G auch ein deutliches Geschwindigkeits-Plus ins Haus. Die Deutsche Telekom beispielsweise brachte es an ausgewählten Standorten bereits zum Start ihrer 5G Tarife auf Download-Bandbreiten im Gigabit-Bereich - und zwar nicht etwa geteilt in der gesamten Funkzelle, sondern tatsächlich für jeden einzelnen Nutzer. Nach und nach sollen die Nutzer über 1&1 5G sogar mit bis zu 10 Gbit/s surfen können.

Das o2 Telefónica-Netz liefert über 5G zunächst Datenraten von bis zu 300 Mbit/s. Das liegt nur leicht über dem bisherigen LTE Maximalspeed, allerdings dürfte die tatsächliche 1&1 5G Geschwindigkeit im Schnitt trotzdem deutlich höher ausfallen als bei der Vorgänger-Technologie.

Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs. So verspricht 1&1 5G minimale Reaktionszeiten und eine nahezu verzögerungsfreie Echtzeit-Datenkommunikation. Das ist nicht nur ein willkommenes Plus für Gamer, die stets nach dem niedrigsten Ping lechzen. Vielmehr macht 5G dadurch sogar völlig neue Anwendungen aus Bereichen wie der Fabrik-Automatisierung, der Augmented Reality oder dem autonomen Fahren möglich.

Ein weiteres spannendes Feature: Die Betreiber können ihr 5G Netz quasi in mehrere "virtuelle" Netze mit unterschiedlichen Merkmalen aufteilen (Network Slicing). Soll heißen: Datenraten, Geschwindigkeiten und Kapazitäten lassen sich gezielt auf die Bedürfnisse von verschiedenen Nutzergruppen anpassen. So könnten etwa medizinische Einrichtungen besonders ausfallsicher versorgt werden, während der Normalnutzer dafür von schnelleren Downloads profitiert.

1&1 Drillisch: Aus reinem Anbieter wird 5G Netzbetreiber

Auch wenn 1&1 noch kein eigenes Handynetz besitzt, ist das Unternehmen längst keine kleine Nummer mehr auf dem Mobilfunkmarkt. Nicht nur vertreibt 1&1 eigene Tarifangebote wie die 1&1 All-Net-Flat, darüber hinaus hat sich der Anbieter Anfang 2018 mit dem Mobilfunkdiscounter Drillisch zu 1&1 Drillisch zusammengeschlossen.

Drillisch hat gleich eine ganze Reihe an bekannten Marken mitgebracht, darunter winSIM, Smartmobil und Yourfone. Insgesamt bringt es 1&1 Drillisch so inzwischen auf rund 10 Millionen Mobilfunkkunden. Für die Umsetzung der eigenen Tarifangebote war 1&1 aber bislang auf die großen Konkurrenten angewiesen. Aktuell werden sie entweder über das o2 Netz von Telefónica realisiert.

Von Null auf 5G - Noch steht 1&1 ganz am Anfang

Im Frühjahr 2019 hat 1&1 den Zuschlag für die neuen Mobilfunkfrequenzen bekommen. Das war freilich erst der allererste Schritt. Eigentlich muss der Provider nun sogar zwei Mobilfunknetze quasi aus dem Nichts aus dem Boden stampfen - neben dem 1&1 5G Netz wird das Unternehmen nämlich auch eine passende 4G LTE Infrastruktur benötigen.

Immerhin verfügt 1&1 seit dem Zukauf von Versatel über das zweitgrößte Glasfasernetz der Republik von inzwischen mehr als 45.000 Kilometern Länge. Dieses könnte als Grundlage für die erforderliche Highspeed-Anbindungen der späteren 1&1 5G Mobilfunkstandorte dienen.

Was die konkreten Ausbaupläne angeht, hält sich 1&1 derzeit aber noch äußerst bedeckt. Klar ist aber: Die ersten von 1&1 ersteigerten Funkfrequenzen werden 2021 freigegeben - erst dann kann es also auch mit dem öffentlichen 5G Betrieb bei 1&1 losgehen. Ausführliche Informationen zu den Rahmenbedingungen, verpflichtenden Ausbauzielen und mehr finden sich gesammelt unter 1&1 5G Netz

Einen Trumpf hat 1&1 allerdings in der Hand: Im Rahmen der Fusion mit E-Plus wurde o2 von der Bundesnetzagentur dazu verpflichtet, einen Teil seiner Netzkapazitäten abzugeben. Am Ende kam 1&1 zum Zuge und hat so bis 2030 Zugriff auf 30 Prozent der Kapazitäten im o2 Netz. Das könnte sich in der Übergangszeit besonders bezahlt machen, denn der Deal umfasst ausdrücklich alle aktuellen und zukünftigen Übertragungstechnologien - also einschließlich 5G. Es kann also gut sein, dass erste 1&1 5G Angebote zunächst vor allem über das o2 Netz realisiert werden.

1&1 5G als DSL Alternative?

Beim 5G Ausbau dürfte sich 1&1 zunächst auf die großen Ballungszentren konzentrieren. Schließlich lassen sich so schnell möglichst viele Menschen erreichen. Der Ausbau in der Fläche folgt später.

Dabei dürfte 1&1 5G aber nicht nur für alle interessant sein, die mit dem Smartphone in der Fußgängerzone unterwegs sind. Denn 5G bietet sich nicht zuletzt auch als Alternative zum Festnetz-Internet an. Denn in Sachen Leistung sticht der modernisierte Mobilfunk viele klassische Technologien problemlos aus.

Entsprechende LTE Angebote erfreuen sich schon jetzt einiger Beliebtheit, 1&1 jedoch hat sich hier bislang zurückgehalten. Zwar bietet das Unternehmen schon lange Mobilfunk-Lösungen wie die 1&1 Sofort-Start Option und das 1&1 WLAN zum Mitnehmen an, als waschechter Festnetz-Ersatz sind diese aber nicht gedacht.

Ein 1&1 5G Homespot könnte nicht nur für viele Nutzer interessant sein, sondern erscheint auch aus Unternehmenssicht attraktiv. Schließlich ist 1&1 im Festnetz in aller Regel ebenfalls auf die Infrastruktur der Mitbewerber angewiesen. Spätestens der Leitungsabschnitt direkt vor den Kundenhaushalten, die sogenannte "Letzte Meile", ist meist in der Hand der Deutschen Telekom.

Mit einem passenden 1&1 5G Angebot für Zuhause könnte 1&1 dieses Problem umgehen und die zugehörigen Anschlussmieten einsparen. Denn für eine solide 5G Abdeckung werden zwar auch in den Städten wesentlich mehr Antennenstandorte benötigt, dafür sollen kompakte Small Cell 5G Antennen beispielsweise auch an Straßenlaternen und Ampeln installiert werden. Von dort aus können sie die umliegenden Haushalte zielgerichtet mit Highspeed-Internet versorgen - die Letzte Meile wird durch die Funkübertragung ersetzt.

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Weiterlesen: 1&1 Mobilfunk im Test


Tariftipp

1&1 All-Net-Flat LTE M

Unsere Empfehlung ist die ab 9,99 €/Monat erhältliche 1&1 All-Net-Flat LTE M. Der Rundum-Sorglos-Tarif zum Telefonieren + Surfen bietet jeden Monat ein LTE Highspeed-Volumen von 10 GB. Top-Smartphones gibt es ab 1 €/Monat zusätzlich - aktuell gibt es z.B. das Samsung Galaxy S21 oder das iPhone 12 Pro.

Smartphones bei 1&1 Teaser

Unabhängig davon, ob der Tarif mit oder ohne einem Smartphone gebucht wird, gewährt 1&1 in den ersten Vertragsmonaten rabattierte Preise. So fällt erst nach dem Aktionszeitraum die reguläre Grundgebühr in Höhe von 24,99 € für die All-Net-Flat M an.

Monatspreis 24,99 €

6 Monate lang 9,99 €

Telefonie

Flat ins dt. Festnetz
Flat in alle Handynetze

Internet

Internet Flat
bis zu 225 Mbit/s
10 GB LTE

SMS

SMS Flat

Aktion im April:

  • 6 Monate lang 9,99 €, danach 24,99 €/Monat
  • Top-Smartphones ab + 1,- €/Monat

1&1 5G

Wann kommen die ersten 1&1 5G Angebote?

Deutschland bekommt einen neuen vierten Mobilfunk-Netzbetreiber. Bis 1&1 aber tatsächlich mit seinem eigenen Netz an den Start gehen kann, wird noch einige Zeit ins Land gehen. Trotzdem wagen wir schon einmal einen Ausblick darauf, was von 5G bei 1&1 zu erwarten ist. Welche Vorteile bringt 5G und wie könnten die ersten 1&1 5G Angebote aussehen?

Aktualisiert 25.03.2021
1&1 5G - Erste Infos zu 5G bei 1&1 Drillisch
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1&1 Drillisch: Aus reinem Anbieter wird 5G Netzbetreiber

Auch wenn 1&1 noch kein eigenes Handynetz besitzt, ist das Unternehmen längst keine kleine Nummer mehr auf dem Mobilfunkmarkt. Nicht nur vertreibt 1&1 eigene Tarifangebote wie die 1&1 All-Net-Flat, darüber hinaus hat sich der Anbieter Anfang 2018 mit dem Mobilfunkdiscounter Drillisch zu 1&1 Drillisch zusammengeschlossen.

Drillisch hat gleich eine ganze Reihe an bekannten Marken mitgebracht, darunter winSIM, Smartmobil und Yourfone. Insgesamt bringt es 1&1 Drillisch so inzwischen auf rund 10 Millionen Mobilfunkkunden. Für die Umsetzung der eigenen Tarifangebote war 1&1 aber bislang auf die großen Konkurrenten angewiesen. Aktuell werden sie entweder über das o2 Netz von Telefónica oder über das Vodafone Netz realisiert.

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1&1 Mobilfunk

Von Null auf 5G - Noch steht 1&1 ganz am Anfang

Im Frühjahr 2019 hat 1&1 den Zuschlag für die neuen Mobilfunkfrequenzen bekommen. Das war freilich erst der allererste Schritt. Eigentlich muss der Provider nun sogar zwei Mobilfunknetze quasi aus dem Nichts aus dem Boden stampfen - neben dem 1&1 5G Netz wird das Unternehmen nämlich auch eine passende 4G LTE Infrastruktur benötigen.

Immerhin verfügt 1&1 seit dem Zukauf von Versatel über das zweitgrößte Glasfasernetz der Republik von inzwischen mehr als 45.000 Kilometern Länge. Dieses könnte als Grundlage für die erforderliche Highspeed-Anbindungen der späteren 1&1 5G Mobilfunkstandorte dienen.

Was die konkreten Ausbaupläne angeht, hält sich 1&1 derzeit aber noch äußerst bedeckt. Klar ist aber: Die ersten von 1&1 ersteigerten Funkfrequenzen werden 2021 freigegeben - erst dann kann es also auch mit dem öffentlichen 5G Betrieb bei 1&1 losgehen. Ausführliche Informationen zu den Rahmenbedingungen, verpflichtenden Ausbauzielen und mehr finden sich gesammelt unter 1&1 5G Netz

Einen Trumpf hat 1&1 allerdings in der Hand: Im Rahmen der Fusion mit E-Plus wurde o2 von der Bundesnetzagentur dazu verpflichtet, einen Teil seiner Netzkapazitäten abzugeben. Am Ende kam 1&1 zum Zuge und hat so bis 2030 Zugriff auf 30 Prozent der Kapazitäten im o2 Netz. Das könnte sich in der Übergangszeit besonders bezahlt machen, denn der Deal umfasst ausdrücklich alle aktuellen und zukünftigen Übertragungstechnologien - also einschließlich 5G. Es kann also gut sein, dass erste 1&1 5G Angebote zunächst vor allem über das o2 Netz realisiert werden.

Welche Vorteile wird 1&1 5G bringen?

Warum ist nun gerade der Sprung auf 5G eine so große Sache? 5G steht nicht nur für schnellere mobile Internetverbindungen, stattdessen wird gleich eine ganz neue Netzwerk-Architektur eingeführt. Und die hat ganz gewaltige Auswirkungen.

Aber natürlich steht uns mit 5G auch ein ganz deutliches Geschwindigkeits-Plus ins Haus. Die Deutsche Telekom beispielsweise verspricht bereits zum Start ihrer 5G Tarife Download-Bandbreiten im Gigabit-Bereich - und zwar nicht etwa geteilt in der gesamten Funkzelle, sondern tatsächlich für jeden einzelnen Nutzer. Nach und nach sollen die Nutzer über 1&1 5G sogar mit bis zu 10 Gbit/s surfen können.

Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs. So verspricht 1&1 5G minimale Reaktionszeiten und eine nahezu verzögerungsfreie Echtzeit-Datenkommunikation. Das ist nicht nur ein willkommenes Plus für Gamer, die stets nach dem niedrigsten Ping lechzen. Vielmehr macht 5G dadurch sogar völlig neue Anwendungen aus Bereichen wie der Fabrik-Automatisierung, der Augmented Reality oder dem autonomen Fahren möglich.

Ein weiteres spannendes Feature: Die Betreiber können ihr 5G Netz quasi in mehrere "virtuelle" Netze mit unterschiedlichen Merkmalen aufteilen (Network Slicing). Soll heißen: Datenraten, Geschwindigkeiten und Kapazitäten lassen sich gezielt auf die Bedürfnisse von verschiedenen Nutzergruppen anpassen. So könnten etwa medizinische Einrichtungen besonders ausfallsicher versorgt werden, während der Normalnutzer dafür von schnelleren Downloads profitiert.

1&1 5G als DSL Alternative?

Beim 5G Ausbau dürfte sich 1&1 zunächst auf die großen Ballungszentren konzentrieren. Schließlich lassen sich so schnell möglichst viele Menschen erreichen. Der Ausbau in der Fläche folgt später.

Dabei dürfte 1&1 5G aber nicht nur für alle interessant sein, die mit dem Smartphone in der Fußgängerzone unterwegs sind. Denn 5G bietet sich nicht zuletzt auch als Alternative zum Festnetz-Internet an. Denn in Sachen Leistung sticht der modernisierte Mobilfunk viele klassische Technologien problemlos aus.

Entsprechende LTE Angebote erfreuen sich schon jetzt einiger Beliebtheit, 1&1 jedoch hat sich hier bislang zurückgehalten. Zwar bietet das Unternehmen schon lange Mobilfunk-Lösungen wie die 1&1 Sofort-Start Option und das 1&1 WLAN zum Mitnehmen an, als waschechter Festnetz-Ersatz sind diese aber nicht gedacht.

Ein 1&1 5G Homespot könnte nicht nur für viele Nutzer interessant sein, sondern erscheint auch aus Unternehmenssicht attraktiv. Schließlich ist 1&1 im Festnetz in aller Regel ebenfalls auf die Infrastruktur der Mitbewerber angewiesen. Spätestens der Leitungsabschnitt direkt vor den Kundenhaushalten, die sogenannte "Letzte Meile", ist meist in der Hand der Deutschen Telekom.

Mit einem passenden 1&1 5G Angebot für Zuhause könnte 1&1 dieses Problem umgehen und die zugehörigen Anschlussmieten einsparen. Denn für eine solide 5G Abdeckung werden zwar auch in den Städten wesentlich mehr Antennenstandorte benötigt, dafür sollen kompakte Small Cell 5G Antennen beispielsweise auch an Straßenlaternen und Ampeln installiert werden. Von dort aus können sie die umliegenden Haushalte zielgerichtet mit Highspeed-Internet versorgen - die Letzte Meile wird durch die Funkübertragung ersetzt.