Blau Prepaid kündigen

Alle Informationen zur Kündigung des Prepaid-Vertrags

Muss ich meinen Blau Prepaid-Vertrag kündigen? Nicht unbedingt, denn Blau Prepaid-Kunden können ihre Karte einfach auslaufen lassen. Allerdings ist das nicht immer eine gute Idee: Wer die Rufnummer behalten und außerdem das Restguthaben ausgezahlt bekommen möchte, sollte trotzdem mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen.

Aktualisiert 26.03.2019
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So viel schon einmal vorweg: Es ist nicht zwingend nötig, den Prepaid-Vertrag bei Blau aktiv zu kündigen. Wer kein Guthaben auf seinem Prepaid-Konto hat und auch die bisherige Rufnummer nicht mehr braucht, kann die Blau Prepaid Karte einfach ruhen lassen. Ein Jahr nach der letzten Aufladung wird sie dann automatisch deaktiviert.

Anders sieht es jedoch aus, wenn noch Guthaben vorhanden ist oder Kunden ihre Rufnummer zu einem anderen Anbieter mitnehmen wollen. Wir haben einige Informationen zusammengestellt, wie Verbraucher vorgehen können.

1. "Indirekte Kündigung" bei Blau Prepaid

Besondes bequem ist es, den Vertrag einfach auslaufen zu lassen. Der Prepaid Vertrag wird so nach 12 Monaten indirekt vom Anbieter gekündigt. Auch bei Rufnummern-Mitnahme und Guthabenauszahlung erfolgt eine solche automatische Kündigung.

Den Prepaid-Vertrag auslaufen lassen

Wie bei allen Prepaid-Verträgen wird auch bei Blau die Prepaid-Karte deaktiviert, wenn sie über einen bestimmten Zeitraum hinweg nicht mehr aufgeladen wird. Bei Blau beträgt dieser Zeitraum 12 Monate. Aber Achtung: Wer seine Karte auf diese Weise auslaufen lassen möchte, sollte unbedingt vorher alle Tarifoptionen wie Internet-Flat oder Frei-Minuten beenden. Möglicht ist das über über den "Mein Blau"-Kundenbereich oder über die Servicehotline (Kurzwahl: 1155).

Die Rufnummer zu einem anderen Anbieter mitnehmen

Selbst bei der Rufnummernmitnahme fordert Blau nicht unbedingt eine ordnungsgemäße Kündigung. Allerdings müssen Blau Prepaid Kunden dann mit dem Kundendienst in Kontakt treten und eine Freigabe der Rufnummer fordern. Der neue Mobilfunkanbieter darf anschließend die bisherige Rufnummer auf den neuen Vertrags- oder Prepaidtarif übertragen.

Blau bucht abschließend eine Bearbeitungsgebühr für die Rufnummernmitnahme in Höhe von 24,95 € vom Prepaid-Guthaben ab. Kunden sollten also unbedingt darauf achten, dass noch genügend Guthaben auf den Prepaid-Konto vorhanden ist.

Nach einer erfolgreichen Rufnummernmitnahme gilt der Blau Prepaid-Vertrag offiziell als gekündigt. Ein Kündigungsschreiben ist nicht unbedingt notwendig.

Restguthaben auszahlen lassen

Ebenso wie bei der Rufnummernmitnahme zu einem anderen Anbieter wird bei Blau auch die Auszahlung des Restguthabens als Kündigung des Prepaid-Vertrags gewertet. Um die Auszahlung zu erwirken, müssen Kunden ein entsprechendes Formular ausfüllen. Dieses steht zum Download im Servicebereich bei Blau bereit. 

Dort lässt sich auch angeben, ob die Auszahlung im Rahmen einer Rufnummernportierung erfolgen soll. In diesem Fall wird nur das Guthaben ausgezahlt, das abzüglich der Bearbeitungsgebühr für die Rufnummernmitnahme in Höhe von 24,95 € noch übrig bleibt. Das ausgefüllte Formular muss abschließend per Post an die dort angegebene Adresse des Blau Kundenservices geschickt werden. 

Erst kündigen, dann wechseln

Ein Wechsel des Handyanbieters bringt Vergünstigungen wie z.B. ein neues Smartphone zum Vorzugspreis mit sich. Zudem kann die Rufnummer mitgenommen werden. Alle Infos hier: Handyanbieter wechseln

2. Auf Nummer Sicher gehen: Ordnungsgemäß kündigen

Eine ordentliche Kündigung ist bei einem Blau Prepaid Vertrag aus den oben genannten Gründen zwar nicht unbedingt nötig. Allerdings können Prepaid Kunden dennoch eine Kündigung einreichen. Der Vorteil dabei: Sie legen so genau fest bis wann sie ihre Blau Prepaid-Karte noch nutzen wollen und beenden mit dem Kündigungsdatum alle gebuchten Optionen.

Ablauf der Blau Prepaid Kündigung

Um die Blau Prepaid Kündigung durchzuführen, können Kunden ein formloses Kündigungsschreiben aufsetzen. Im Schreiben müssen wichtige Daten wie die Kunden- und Vertragsnummer, das genaue Kündigungsdatum sowie die Rufnummer angegeben werden. Soll die Rufnummer zu einem anderen Anbieter mitgenommen werden, kann dieser Vorgang ebenfalls bereits mit dem Kündigungsschreiben veranlasst werden.

Auch das Formular zur Guthabenauszahlung aus dem Servicebereich von Blau lässt sich der schriftlichen Kündigung beifügen. Alle Unterlagen werden abschließend per Post an die genannte Adresse geschickt. Am sichersten ist hierbei ein Einschreiben. Außerdem ist es ratsam, um eine Rückmeldung des Anbieters und um eine Bestätigung des Kündigungsdatums zu bitten.

Eine Online-Kündigung ist bei Blau nicht möglich. Lediglich die Tarifoptionen zum Prepaid-Vertrag können online über den "Mein Blau"-Bereich deaktiviert werden.

Postadresse für Kündigung

Blau Kundenservice
90345 Nürnberg

Kündigung? Das muss rein.

Ein Schreiben zur Kündigung muss folgende Angaben enthalten:

  • Name und Anschrift
  • Mobilfunk-Rufnummer
  • Kundennummer

Wichtiger Hinweis: Diese Informationen stellen keine Rechtsberatung sondern allgemeine Hinweise dar, für deren Vollständigkeit und Richtigkeit wir keine Haftung übernehmen können. Bei (konkreten) rechtlichen Fragen und für eine Rechtsberatung wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt.