iPhone 12 und iPhone 13 im Vergleich

Die wichtigsten Unterschiede im Überblick

Die Revolution bleibt 2021 aus: Statt brandneuer Killer-Features stehen für die neue iPhone-Generation vor allem Detail-Verbesserungen auf dem Plan. Einige interessante Neuerungen gibt es trotzdem. Was sind die wesentlichen Unterschiede zwischen iPhone 12 und iPhone 13? Und lohnt sich ein Upgrade auf das iPhone 13?

Aktualisiert 20.10.2021
iPhone 12 und 13 im Vergleich - Lohnt das Upgrade?
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Schnell-Überblick: iPhone 13 vs. iPhone 12

Apple Logo

Die wichtigsten Neuerungen:

  • A15 Bionic Chip
  • Sensor Shift Bildstabilisierung
  • Größerer Bildsensor
  • Videoaufnahme im Kino-Modus
  • längere Akkulaufzeit
  • neue Farbvarianten

Nach der offiziellen Vorstellung war das Urteil vieler Kommentatoren klar: Eigentlich hätte Apple das iPhone 13 auch locker "iPhone 12S" nennen können. Damit spielen sie auf die verlängerte 5. und 6. iPhone-Generation an. Hier hat Apple zwar auch jährlich neue Smartphones an den Start gebracht, das iPhone 5S und das iPhone 6S waren in der Zählung aber deutlich als eine Art Zwischenschritt markiert.

Dabei stand das "S" aber trotzdem nie für Stillstand, denn beide S-Modelle hielten durchaus bedeutende technische Upgrades bereit. An vielen Stellen - vor allem beim Design - wurde allerdings auf Bewährtes vom jeweiligen Vorgänger zurückgegriffen.

Das trifft auf jeden Fall auch auf das iPhone 13 zu, das sogar sehr nahe am Vorjahres-Modell bleibt. Einige deutliche Unterschiede zwischen iPhone 12 und iPhone 13 gibt es trotzdem.

Kaum Unterschiede bei Display & Formfaktor

Auf den ersten Blick besteht zwischen dem iPhone 12 und dem iPhone 13 akute Verwechslungsgefahr. Denn am grundlegenden Design hat sich sehr wenig getan. Der Formfaktor ist dabei nahezu identisch: Sowohl die Bildschirm-Diagonalen als auch die meisten anderen Abmessungen hat Apple beim Generationensprung übernommen - und das sogar für alle Modellvarianten von mini bis Pro Max.

Die größte Designänderung betrifft die Notch, also die dunkle Aussparung für Frontkamera und Sensoren an der oberen Bildschirmkante. Diese ist beim iPhone 13 zwar nicht (wie im Vorfeld häufig spekuliert wurde) komplett verschwunden, aber immerhin merklich kleiner geworden. Auf der Rückseite fällt dagegen der größer geworden Kamerahügel auf - die Objektive stehen im Vergleich zum iPhone 12 jetzt etwas weiter aus dem Gehäuse heraus.

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Heller, aber nicht schneller: Nur kleines Upgrade bei der Displaytechnik

Nicht nur arbeitet Apple mit den gleichen Displaygrößen wie bisher, auch in technischer Hinsicht gibt es beim Bildschirm wenig echte Neuerungen. Dieser bietet die gleiche Auflösung und Pixeldichte wie bisher. Immerhin hat sich die Display-Helligkeit beim iPhone 13 gegenüber dem iPhone 12 nochmals verbessert. Während die maximale Helligkeit bei HDR weiter 1200 Nits beträgt, steigt die maximale typische Helligkeit von 625 auf 800 Nits an.

Ein größerer Sprung, den die Konkurrenz teilweise bereits vollzogen hat, wäre die Steigerung der Bildwiederholrate auf 120 Hertz. Diese verspricht nicht nur weicheres Scrolling und flüssigere Animationen, sondern auch eine präzisere Bedienung. Wie der Vorgänger bieten aber sowohl das iPhone 13 als auch das iPhone 13 mini wieder die angestammte feste Refresh-Rate von 60 Hertz.

Deren Tage dürften allerdings gezählt sein: Das iPhone 13 Pro und das iPhone 13 Pro Max bieten nämlich erstmals eine variable Bildrate mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde. Man darf davon ausgehen, dass die Standard-Modelle dieses Feature in der nächsten Generation von der experimentelleren Pro-Linie erben werden (mehr hierzu unter iPhone 13 und iPhone 13 Pro im Vergleich).

Kamera von iPhone 12 und 13: Der Objektive-Vergleich

Auch bei der Kamera fallen direkt keine wesentlichen Unterscheide zwischen iPhone 12 und 13 ins Auge. Das Kamera-Setup ist bei iPhone 13 und iPhone 12 nämlich grundsätzlich identisch. Hier wie da gibt es eine 12 Megapixel Dual-Kamera mit 26mm Weitwinkel-Objektiv und 13mm Ultraweitwinkel-Linse.

Unter der Haube hat sich bei der Kamera des iPhone 13 im Vergleich zum iPhone 12 aber dennoch einiges getan. So hat es eine Neuerung vom iPhone 12 Pro Max jetzt in die gesamte 13er-Produktlinie geschafft: Für eine bessere Bildstabilisierung wird nun nicht mehr die Linse bewegt, sondern der dahinterliegende Bildsensor. Diese aufwendige Technik kommt bislang bei keinem anderen Smartphone auf dem Markt zum Einsatz.

Darüber hinaus hat Apple den Bildsensor der Ultraweitwinkel-Kamera im Vergleich zum iPhone 13 vergrößert. Unterm Strich soll die Kamera damit fast 50 Prozent mehr Licht einfangen. Das Ergebnis: Strahlendere Farben im Sonnenlicht, mehr Details und weniger Bildrauschen in der Dunkelheit.

iPhone 13 iPhone 12

Display

6,1 Zoll
Retina XDR
mit 2.532 x 1.170 px

max. typische
Helligkeit 800 Nits

6,1 Zoll
Retina XDR
mit 2.532 x 1.170 px

max. typische
Helligkeit 650 Nits

Maße und
Gewicht

146,7 x 71,5 x 7,65 mm

173 g

146,7 x 71,5 x 7,4 mm

162 g

Prozessor

A15 Bionic Chip

A14 Bionic Chip

Kamera

12 MP Zweifach-Kamera

Optische Bildstabilisierung
mit Sensorverschiebung

2x optisch Auszoomen
5x digitaler Zoom

12 MP Zweifach-Kamera

Optische Bildstabilisierung

2x optisch Auszoomen
5x digitaler Zoom

Akkulaufzeit

Video­wiedergabe:
Bis zu 19 Std.

Video­streaming:
Bis zu 15 Std.

Audio­wiedergabe:
Bis zu 75 Std.

Video­wiedergabe:
Bis zu 17 Std.

Video­streaming:
Bis zu 11 Std.

Audio­wiedergabe:
Bis zu 65 Std.

Speicher

  • 128 GB
  • 256 GB
  • 512 GB
  • 64 GB
  • 128 GB
  • 256 GB

Preis

ab 899 € (UVP)

ab 799 € (UVP)

Neuer Cinematic Mode: Roger Deakins aus der Dose

Der neue A15 Bionic Chip liefert mit seiner höheren Rechenpower außerdem noch mehr Möglichkeiten, die digitalen Aufnahmen per künstlicher Intelligenz weiter zu verfeinern. Das große Aushängeschild der weiterentwicklten Software-Unterstützung ist der neue Kino-Modus. Der sorgt dafür, dass sich die Tiefenschärfe bei Videoaufnahmen automatisch an Veränderungen in der Szenerie anpasst oder sogar nachträglich bearbeiten lässt.

Beispiel: Eine Person, die zunächst im Fokus steht, wendet sich an einen Gesprächspartner, der gerade den Hintergrund betritt. In diesem Moment kann das iPhone 13 automatisch weich auf den Neuankömmling scharfstellen und den Vordergrund sanft in der Unschärfe verschwimmen lassen.

Für solche dramatischen Tricks hat Apple seinen KI-Routinen extra wichtige Grundlagen der filmischen Bildsprache eingepaukt. Schon Freizeitaufnahmen dürften dank der Automatik ansehnlich veredelt werden und ambitionierteren iPhone-Filmern eröffnet sich mit dem nachträglichen Fokus-Shift natürlich eine ganz neue Spielwiese.

Akkuleistung: iPhone 13 besser als das iPhone 12

Der neue A15 Bionic bietet mehr Rechenleistung und die KI-Routinen bekommen noch mehr Aufgaben übertragen. Dazu strahlt das iPhone 13 Display im Normalbetrieb heller als bisher. Das ist erstmal erfreulich, eine Sorge schwingt hier bei neuen Smartphones aber immer mit: Entwickelt sich die immer edlere Technik am Ende zum Stromfresser? Ist der Akku im Gerät den neuen Belastungen gewachsen?

Mit dem iPhone 13 will Apple den gewohnten Laufzeit-Standard nicht nur halten, im Vergleich mit dem iPhone 12 soll der Akku sogar noch merklich länger durchhalten. Dafür hat das Unternehmen den neuen A15 Bionic Chip besonders auf Energieeffizienz getrimmt. 

Mit dem iPhone 13 Standardmodell sollen mit einer "Akkufüllung" so statt bisher 11 ganze 15 Stunden Videostreaming drin sein. Die Batterielaufzeit bei Audiowiedergabe wächst von 65 auf 75 Stunden an. iPhone Nutzer haben mit dem iPhone 13 also sogar noch etwas mehr Puffer und sollten weiterhin auch ohne Ladepause sicher durch den Tag kommen.

Modellvariante Akkulaufzeit

iPhone 13

  • bis zu 19 Std. Video
  • bis zu 15 Std. Video (Streaming)
  • bis zu 75 Std. Audio

iPhone 13 mini

  • bis zu 17 Std. Video
  • bis zu 13 Std. Video (Streaming)
  • bis zu 55 Std. Audio

iPhone 12

  • bis zu 17 Std. Video
  • bis zu 11 Std. Video (Streaming)
  • bis zu 65 Std. Audio

iPhone 12 mini

  • bis zu 15 Std. Video
  • bis zu 10 Std. Video (Streaming)
  • bis zu 50 Std. Audio

Schwarz oder Mitternacht? Die iPhone Farben im Vergleich

Für den einen ist es halt pure Kosmetik, für den anderen genau deshalb ganz entscheidend: Wie sieht es mit der Farbauswahl bei den beiden iPhones aus? Hier hat Apple tatsächlich mit am deutlichsten Hand angelegt. Unserem Empfinden nach hat das iPhone 12 im Vergleich zum iPhone 13 die etwas knalligere Farbpalette zu bieten.

Die Startaufstellung an iPhone 13 Farben kommt so ein wenig gedeckter daher. Selbst die Standards Schwarz und Weiß wurden dafür zu "Mitternacht" und "Polarstern" veredelt. Während die Charity-Sonderedition Product Red auch diesmal von Anfang an mit dabei ist, haben es das helle Grün und das sanfte Violett nicht ins neue Portfolio geschafft.

Bei den iPhone Pro-Modellen ist die Auswahl an Farben übrigens weitgehend gleich geblieben. Nur Pazifikblau wurde für das iPhone 13 Pro und das iPhone 13 Pro Max durch das neue Sierrablau ersetzt (siehe iPhone 13 Pro Farben).

Modell verfügbare Farben

iPhone 13

Product Red, Polarstern, Mitternacht, Blau, Rosé

iPhone 13 Pro

Graphit, Gold, Silber, Sierrablau

iPhone 12

Schwarz, Weiß, Product Red, Grün, Blau, Violett

iPhone 12 Pro

Graphit, Gold, Silber, Pazifikblau

Apple Logo
Smartphone Check Logo

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