iPhone XS Dual-SIM

iPhone XS mit Nano-SIM und eSIM bei Vodafone und der Telekom

Aktualisiert 21.05.2019
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iPhone XS Dual SIM

Es ist eine kleine Revolution in der Smartphone-Historie von Apple. September 2018 hat der Hersteller aus Cupertino auf seiner alljährlichen Keynote seine neusten iPhones präsentiert und dabei unter anderem ein bis dato nicht vorhandenes Feature vorgestellt. iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR sind als erste iPhones mit einer Dual-SIM-Funktion ausgestattet, allerdings wird diese anders gehandhabt als man es vielleicht von Android-Geräten kennt. Die Apple-Phones können zwar wie gehabt eine Nano-SIM-Karte aufnehmen, beherbergen aber anstatt einer zweiten physischen Karte eine digitale, fest im Smartphone integrierte eSIM.

iPhone XS: Die etwas andere Dual-SIM-Variante

Die Vorzüge einer Dual-SIM Funktion sind einigen Smartphone-Nutzern wohlbekannt, denn es lassen sich so zwei Mobilfunktarife auf einem Gerät nutzen. Die Anwendungsmöglichkeiten zweier SIM-Karten sind demnach auch denkbar vielfältig: Beispielsweise kann durch die unterschiedlichen Rufnummern die private Nutzung von den geschäftlichen Angelegenheiten getrennt werden. Und wer während seinem Auslandsaufenthalt auf das herkömmliche Telefonieren verzichten will, kann zusätzlich zu seinem regulären Mobilfunktarif einen lokalen Datentarif hinzubuchen.

Ganz so einfach wie man es von Android-Handys kennt, läuft die Inanspruchnahme des Features  bei dem iPhone XS allerdings nicht ab. Die erste Hürde ist softwarebedingt, denn zum Verkaufsstart am 21. September sind iPhone XS und iPhone XS Max noch nicht Dual-SIM-fähig. Erst ein Update zu einem späteren Zeitpunkt soll Abhilfe schaffen. Kleiner Hinweis am Rande: Ein in China gekauftes iPhone der neuen Generation kann zwei handelsübliche Nano-SIM-Karten verwalten - ganz ohne eSIM.

eSIM in Deutschland: Derzeit nur bei der Telekom und Vodafone

Um das Dual-SIM-Feature freizuschalten nennt Apple als Grundvoraussetzung das derzeit aktuelle Betriebssystem iOS 12 und einen QR-Code oder die App des ausgewählten Mobilfunkanbieters. Wer Tarife von zwei verschiedenen Providern verwenden möchte, muss sein iPhone zuvor von einem der Anbieter entsperren lassen. Bei der Providerwahl kommen in Deutschland derzeit nur die Telekom und Vodafone als operierende Partner infrage. Später soll auch o2 die eSIMs ins Programm aufnehmen, sodass auch Tarife der Telefónica-Marke genutzt werden können. Abseits der deutschen Anbieter sind die weltweiten Service Provider Gigsky und Truphone eine Alternative.

Logo o2

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iPhone XS Seite

Wie wird der Tarif mit eSIM eingerichtet und verwaltet?

Wer keine Nano-SIM-Karte in Betrieb hat, kann auch die vom Mobilfunkanbieter unterstützte eSIM für den einzigen Mobilfunktarif verwenden. Die hierfür notwendigen elektronischen Daten werden dann vom Provider erhoben und digital im iPhone gespeichert. Wer eine Nano-SIM bereits nutzt und einen zusätzlichen Tarif eines anderen Anbieters auf seine eSIM buchen will, muss diesen zunächst für die Entsperrung kontaktieren. Um die Flat zu aktivieren gibt es drei verschiedene Methoden:

1. QR-Code scannen

Der wohl unkomplizierteste Prozess erfolgt über das Scannen des vom Anbieter zur Verfügung gestellten QR-Codes. Hierfür begibt sich der Kunde in die Einstellungen des Apple-Phones, wählt dann "Mobiles Netz" und anschließend "Mobilfunktarif hinzufügen". Nun gilt es den QR-Code einzuscannen und zur Aktivierung der eSIM die ebenfalls bereitgestellte Nummer einzugeben.

2. App des Mobilfunkproviders nutzen

Alternativ kann der gewünschte Tarif direkt in der App von Vodafone oder der Telekom gebucht und die eSIM so auch aktiviert werden. Dafür gilt es einfach die jeweilige App aus dem App Store von Apple herunterzuladen und die Bestellung durchzuführen.

3. Informationen manuell eingeben

Die letzte Möglichkeit ist die manuelle Eingabe der Tarifdaten. Im unteren Bildschirmbereich finden Nutzer die hierfür vorgesehene Option "Details manuell eingeben".

Dual-SIM in Aktion: Unzählige Anpassungen möglich

Unabhängig von der verwendeten Einrichtungsmethode lassen sich die eingerichteten Tarife individuell benennen. So können sie je nach Nutzungszweck voneinander unterschieden und bestimmten Rollen zugeteilt werden. Der Nutzer kann selbst bestimmen, welche Telefonnummer für das Telefonieren, das Text Messaging, die mobilen Daten und die einzelnen Kontakte festgelegt werden soll. Prinzipiell gilt eine gleichzeitige Erreichbarkeit unter beiden Rufnummern - welche von den beiden Nummer angerufen wurde, ist an den eingehenden Anrufen ersichtlich. Und sollte während eines Telefonats bei der Zweitnummer durchgeklingelt werden, wird die Person am anderen Ende zur Voicemail weitergeleitet.

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