Motorola Moto G Test
Motorola Moto G - Motorolas Preisbrecher im Rundum-Check
Der Markt der Highend-Smartphones ist dicht besetzt, mit dem Moto G schlägt Motorola aber in eine gänzlich andere Kerbe: Das Motorola Moto G soll durch seinen niedrigen Preis überzeugen, ohne billig daherzukommen. Ob dem Hersteller diese Gratwanderung gelungen ist, klärt unser ausführlicher Test.
Einschätzung
- Hochauflösendes Display
- KitKat-Update verfügbar
- leistungsstarker Akku
- Starke Preis-Leistung
- Schwache Kamera
- Speicher nicht erweiterbar
- Akku nicht austauschbar
- nicht LTE-fähig
Test-Fazit
Günstig ist nicht gleich billig - durch eine solide Verarbeitung und das knackscharfe Display macht das Motorola Moto G auf jeden Fall einen gefälligen ersten Eindruck. Ob auch der restliche Mix an Features überzeugen kann, hängt derweil stark von den eigenen Ansprüchen ab. Neben der eher schwachen Kamera fällt vor allem der kleine Speicher (je nach Variante 8 oder 16 GB) negativ auf, der sich auch nicht über SD-Karten erweitern lässt. Smartphone-Profis werden das Mittelklasse-Gerät deshalb vielleicht belächeln, für viele Normal-Nutzer hat Motorola mit dem Moto G aber ein mehr als preiswertes Gesamtpaket geschnürt.
Smartphone Check
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Motorola Moto G
Übersicht & Einschätzung -
Motorola Moto G Datenblatt
Alle technischen Daten -
Motorola Moto G Test
Smartphone im Praxistest
Bedienung, Menüführung, Funktionen
Statt auf eine eigene generalüberholte Benutzeroberfläche setzt Motorola auf den Android-Standard und hat der Nutzerführung des Moto G nur einige wenige Detailanpassungen verpasst. Das hält nicht nur das System schlank und frei von "Bloatware", sondern erleichterte auch den Sprung auf die aktuelle Android-Variante. So wird das Motorola Moto G zwar mit Jelly Bean ausgeliefert, das Update auf Android KitKat steht aber bereits zum Download bereit. Dieses sorgt auch für eine kleine Performance-Steigerung, insgesamt bringt die im Moto G verbaute Kombination aus 1,2 GHz Snapdragon 400 Vierkern-Prozessor und 1 Gigabyte RAM aber ohnehin eine solide Leistung.
Der Bildschirm des Motorola Moto G konnte auf Anhieb gefallen. Während es die meisten Geräte der mittleren Preisklasse auf eine Bildschirm-Auflösung von 480 x 800 Bildpunkten bringen, bietet das noch günstigere Motorola-Modell echtes HD mit 1.280 x 720 Pixel. Auf dem 5 Zoll großen Bildschirm sorgt das für eine gestochen scharfe Darstellung - In Sachen Pixeldichte schlägt das Moto G sogar das aktuelle iPhone 5S. Auch Helligkeit und Farbstärke können überzeugen - der Bildschirm ist das klare Highlight des Moto G.

Kein Glanzlicht ist dagegen die Kamera des Motorola Moto G. Deren Auflösung beträgt gerade einmal 5 Megapixel, was zumindest bei vergrößerten Aufnahmen zu erkennbaren Treppeneffekten führt. Bei guten Lichtverhältnissen gehen die Aufnahmen zwar noch in Ordnung, bei schwächerer Beleuchtung stellt sich aber schnell Farbrauschen ein, was auch der (schwache) LED Blitz des Geräts nicht verhindern kann.
Nichts für größere Datensammlungen
Im Großen und Ganzen hat Motorola beim Moto G an den richtigen Stellen gespart - und doch gibt es einen Nachteil, den so einige Nutzer nur schwer verdauen dürften. Mit 8 GB fällt der interne Speicherplatz des Smartphones in der Standardvariante nämlich äußerst gering aus. Die 16 GB Version bietet zwar etwas mehr Stauraum für einige Daten, das war es dann aber auch. Denn über einen Speicherkarten-Einschub verfügt das Moto G nicht.
Ein ehrliches Lob wäre eigentlich für den ausdauernden Akku des Moto G drin, allerdings gibt sich das Motorola auch hier verschlossen - die Einheit ist fest im Gerät verbaut und ein einfacher Austausch des Akkus leider nicht möglich.

| Bereich und Gewichtung | Kriterien | Testurteil | weitere Infos |
|---|---|---|---|
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Bedienung und Display Gewichtung 40% |
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86/100 |
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Funktionen und Ausstattung Gewichtung 40% |
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71/100 |
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Kamera Gewichtung 20% |
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61/100 |
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Gesamtwertung |
alle |
75/100 |

