Android Versionen: Jelly Bean zieht erstmals an Gingerbread vorbei

SmartWeb News | , 10:30 Uhr |

Laut der kürzlich von den Android Developers vorgestellten Zahlen zum Marktanteil der Versionen des Android Betriebssystems wurde der Dauerbrenner Gingerbread 2.3 aus dem Jahr 2011 nun im letzten Monat erstmals von der aktuellen Version überrundet. Demnach laufen 37,9% aller Android Smartphones nun mit einer der Jelly Bean Varianten (4.1 oder 4.2). Das liegt allerdings weniger am Upgrade-Verhalten der Nutzer, wie die restliche Verteilung zeigt.

Geringe Fragmentierung trotz vieler Versionen
Aktuell können noch Zahlen für 7 von insgesamt 10 Android Versionen ausgegeben werden. Besonders geringe Anteile hat, wie zu erwarten war, zurzeit Donut 1.6 mit 0,1%. Es folgen Eclair 2.1 mit 1,4% und Froyo 2.2 mit 3,1%. Noch immer 34.1% aller Android Smartphones laufen auf Gingerbread 2.3, während die Nachfolger Honeycomb 3.2 mit 0,1% und Ice Cream Sandwich 4.0 mit 23,3% fast nicht mehr messbar sind oder im Anteil abfallen. Allein Jelly Bean mit der Version 4.1 bzw. 4.2 übersteigt Gingerbread, allerdings beträgt der Anteil erst seit Kurzem 37,9% und lag im Vormonat ebenfalls noch hinter dem “Klassiker“. Bis Jahresende ist jedoch eine noch größere Verschiebung in Richtung der neueren Version zu erwarten. Dass sich das Feld so deutlich zugunsten dieser beiden Varianten des Betriebssystems aufspaltet liegt vor allem daran, dass Updates für alte Geräte kaum mehr ausgegeben werden.

Anteil der Betriebssystems-Versionen bei Android Smartphones

Quelle: Android Developers

Neues Smartphone statt Software-Update
Probleme bei Software-Updates von Android Smartphones hat es in der Vergangenheit häufig gegeben. So kam es nicht selten vor, dass Geräte nach Aufspielen einer neuen Android Version schlechter oder sogar überhaupt nicht mehr funktionierten. Etwas, dass sich wohl in erster Linie auf die Modifikation des Android Betriebssystems durch die Smartphone-Hersteller zurückführen lässt, die meist eigene Benutzeroberflächen verwenden. Updates werden dadurch erschwert und tatsächlich liegt es eher im Interesse der Konzerne, dass Nutzer alte Geräte nicht durch Software-Updates aufwerten, sondern diese ausmustern und sich neue mit aktueller Software anschaffen. So sparen die Hersteller Aufwand und Kosten für die Verteilung neuer Android-Versionen und steigern gleichzeitig den Geräteabsatz.



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