Android-Versionen: Anteil von Lollipop bei unter 0,1 Prozent

SMARTWEB News | , 13:10 Uhr | Thomas Rauh

Android 5.0 Lollipop
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Die Version 5 des Android-Betriebssystems findet sich bislang nur auf sehr wenigen Geräten. Aus der aktuellen Google-Statistik fällt sie deshalb heraus. Allerdings erhält nun das Samsung Galaxy S5 das Update, weitere Geräte sollen zeitnah folgen.

Kitkat und Jelly Bean dominieren
Google hat wieder Zahlen zur aktuellen Verteilung seines mobilen Betriebssystems Android veröffentlicht. Weltweit laufen die meisten Smartphones und Tablets mit der Version 4.4 alias Kitkat. Es findet sich auf fast 40 Prozent aller Android Geräte (39,1%). Immer noch weit verbreitet ist Jelly Bean, das in drei Versionen im Umlauf ist und in der Summe auf etwa 46 Prozent kommt. Die beiden Ausführungen Android 4.1 und 4.2 kommen jeweils auf 20 Prozent, Android 4.3 findet sich auf 6,5 der mobilen Endgeräte. Immer noch eine vergleichsweise hohe Verbreitung genießt die Uralt-Variante Gingerbread (2.3) mit 7,8 Prozent. Verschwindend gering ist allerdings der Anteil von "Froyo" (Android 2.2; 0,4 Prozent).

Die Verbreitung von Android 5 ist derzeit noch so gering, dass es aus der aktuellen Statistik herausfällt. Obwohl das offizielle Release bereits im November erfolgte, liegt der Anteil noch bei unter 0,1 Prozent. Bislang findet sich Android Lollipop nur auf Googles eigenen "Nexus"-Geräten und auf dem LG G3. Die meisten Besitzer von Android Smartphones und Tablets kommen also (noch) nicht in den Genuss vieler neuer Funktionen und einer verbesserten Performance.

Android Lollipop für das Galaxy S5 wird verteilt
Das wird sich allerdings in den kommenden Monaten ändern. Das Update für das Samsung Galaxy S5 ist in Deutschland soeben angelaufen. Die Aktualisierung kann zunächst über die Software Kies vorgenommen werden, bald steht aber auch die Verteilung Over-the-air ins Haus. Als erstes profitieren jene Nutzer, die ihr Galaxy S5 in Verbindung mit einem Vodafone Mobilfunkvertrag erworben haben. Modelle mit anderem Branding und frei verkaufte Geräte sind einen Tick später dran. 

Andere Hersteller wollen mit dem Update für ihre Spitzen-Smartphones zeitnah nachziehen. Beispielsweise hat HTC verkündigt, innerhalb der ersten 90 Tage nach dem Roll-out das Update für das One M8 bzw. One M7 bereitzustellen. Das HTC One könnte also noch im Januar die Betriebssystem-Auffrischung bekommen. Sony will seine komplette Z-Reihe berücksichtigen. Auch hier werden erst die neuesten Top-Geräte Sony Xperia Z3, Xperia Z2 und Xperia Z3 Compact bedient.



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