Gerüchteküche: Bringt Amazon eigenes Smartphone mit 3D Interface?

SmartWeb News | , 09:15 Uhr |

Bereits im Mai hatte das Wall Street Journal gemeldet, dass der Online-Händler Amazon an einem Smartphone arbeitet. Eines der Herausstellungs-Merkmale des Gerätes, hieß es, könnte die 3D-Darstellung der Oberfläche sein, die statt durch ein spezielles Display durch Eye-Tracking Software erreicht werden soll. Inzwischen haben sich die Gerüchte verdichtet und das Blog Techcrunch will weitere Einzelheiten erfahren haben.

Unter Beobachtung: Vier Kameras für die Tiefenwirkung
Die Idee, die Augen- und Kopfbewegungen des Nutzers zu überwachen, um auf dem Display eine räumliche Darstellung zu erzeugen, ist keineswegs neu. Im kleinen ist ein solcher Effekt auch unter dem aktuellen Apple Betriebssystems iOS 7 zu sehen, bei dem allerdings der Lagesensor der Geräte genutzt wird, um die Icons auf der Oberfläche passend zu "kippen".

Das unter dem Projektnamen "Smith" laufende Smartphone soll Berichten zufolge jedoch gleich über vier Frontkameras an den Ecken des Gerätes verfügen, die für das Tracking des Nutzers eingesetzt werden - was eine sehr präzise Steuerung des 3D-Effekts ermöglichen könnte. Angeblich soll die Tracking-Software zudem andere Gesichter im Bild ignorieren können, damit die Darstellung stets auf den Nutzer und nicht Umstehende ausgerichtet ist.

Ebenfalls mit Kameras hat ein weiteres Feature des Smartphones zu tun, über das spekuliert wird. So soll es möglich sein, beliebige Gegenstände zu fotografieren und automatisch nach diesen im Warenangebot von Amazon zu suchen. Dies könnte natürlich ein Weg sein, die mit der Kamera-Ausstattung verbunden Produktionskosten hereinzuholen.

Auch kostengünstiges Einsteiger-Modell in Vorbereitung
Zusätzlich zu "Smith" soll bei Amazon aber noch ein weiteres Smartphone-Modell in der Entwicklung sein. Bei diesem soll es sich um ein besonders günstiges Mobiltelefon handeln. Schon im Vorfeld gab es Spekulationen, Amazon habe ein Gratis-Telefon in Vorbereitung, die von dem Unternehmen seinerzeit jedoch dementiert wurden. Was allerdings plausibel erscheint, ist, dass das Telefon ähnlich wie Amazons Kindle-Tablets mit Werbeeinblendungen versehen werden könnte. Durch eine solche Querfinanzierung wäre es Amazon möglich, den Preis des Smartphones deutlich zu drücken.



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