Individuelles Smartphone: Motorola Moto X nach Wunsch gestaltbar?

SmartWeb News | , 14:20 Uhr |

Nicht nur Apple ist Experte darin, den Hype um neue Geräte durch Geheimniskrämerei noch zu verstärken. Auch Motorola setzt für sein neuestes Smartphone Moto X auf eine wirksame Mischung aus Gerüchten und Dementis. Nachdem in letzter Zeit mehrfach angebliche Produktfotos aufgetaucht sind, werden die Mutmaßungen nun konkreter. So soll das unter Google-Regie produzierte Android Smartphone etwa vom jeweiligen Käufer selbst gestaltet werden können.

Große Worte zum Start der US-Werbekampagne
Der Zeitpunkt könnte nicht besser gewählt sein. Zum heutigen Mittwoch hat Motorola erste Werbeanzeigen für das neue Moto X in den größten und populärsten US-Zeitungen geschaltet, unter anderem in der New York Times, dem Wall Street Journal und der Washington Post. Gleichzeitig lässt Motorolas Marketing Chef Brian Wallace verlauten, dass das neue Top-Smartphone vom Käufer jeweils nach eigenen Wünschen gestaltet werden kann, nennt diesbezüglich aber keine Einzelheiten. All das facht das Feuer der Erwartungen um ein weiteres an, welches in den letzten Wochen schon ordentlich Rauch verursacht hat.

Besonders gespannt kann der Nutzer demnach auf die neue Sensoren-Technik des Moto X sein, welche dem Smartphone nicht nur ermöglichen soll, zu erkennen, ob es sich in oder außerhalb einer Tasche befindet, sondern ihm auch beinahe hellseherische Fähigkeiten zu verleihen scheint. Laut Motorola Chef Dennis Woodside sollen die Sensoren des Moto X praktisch vorausahnen, was der Nutzer will und das Gerät automatisch auf entsprechende Nutzung vorbereiten.

Gesicherte Fakten: Zukunft ohne Update-Chaos
Jenseits der Spekulationen und Andeutungen finden sich allerdings auch durchaus interessante Fakten zum Moto X. So hat Motorola bereits im April 2013 bestätigt, dass das hauptsächlich in den USA entwickelte Smartphone mit reinem Android als Betriebssystem ausgeliefert werden wird. Der Hersteller verzichtet in erster Linie deshalb auf eine eigene Benutzeroberfläche, wie sie etwa bei Samsung oder Sony Geräten üblich ist, um möglichst reibungslose Updates des Betriebssystems zu gewährleisten. Dies hatte sich in der Vergangenheit bei Motorola Smartphones mit modifizierter Android-Version als großes Problem erwiesen. Mit der Übertragung der Verantwortung an Google geht Motorola somit für das Moto X, das als Konkurrent für iPhone, Galaxy S4 und Co. gehandelt wird, in diesem Punkt auf Nummer sicher.

Update (04.07.2013):
Inzwischen hat ABC News verkündet, dass laut einer anonymen Quelle die individuelle Gestaltungsmöglichkeit folgende Aspekte umfasst: Der Nutzer kann bei Bestellung aus einer Vielzahl verschiedener Gehäuse-Farben wählen und die Rückseite des Moto X auf Wunsch mit einer persönlichen Gravur versehen lassen. Außerdem ist es möglich, Motorola vor Auslieferung des Geräts ein Bild zu schicken, welches dann als Bildschirmhintergrund vorinstalliert wird. 



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