Mobilfunkmarkt im Q3 2015: o2 gewinnt halbe Million Prepaid-Verträge

SmartWeb News | , 16:28 Uhr |

o2 Geschäftszahlen zum Q3 2015

Zwischen Juli und Ende September hat o2 um beachtliche 672.000 Mobilfunk-Kundenverträge zugelegt. Der absolute Löwenanteil dieser Zugewinne verfällt allerdings auf das Prepaid-Segment. In der Premium-Schiene steht für o2 die Monetarisierung der Bestandskunden im Vordergrund.

Zahl der o2 Mobilfunk-Verträge wächst auf 43,3 Mio. an
Anders als die Telekom, die im Q3 2015 vor allem bei den lukrativeren Postpaid-Kundenverträgen zugelegt hat, konnte o2 im zurückliegenden Quartal besonders viele Prepaid-Handyverträge hinzugewinnen. Mit einem Plus von 503.000 Prepaid-Verträgen und "nur" 169.000 Postpaid-Verträgen ist die Zahl der Mobilfunkverträge im o2 Handynetz zum 30. September auf knapp 43,3 Millionen geklettert. Den überproportionalen Zuwachs im Prepaid-Segment schreibt o2 übrigens vor allem dem saisonal bedingt starken Anstieg im Bereich der eigenen "Ethno-Marken" zu.

Entwicklung o2 Mobilfunkverträge

Viel Premium, aber auch Preiskampf - o2 will zweigleisig fahren
Mit 1,42 Milliarden Euro sind die Mobilfunkservice-Umsätze des Netzbetreibers stabil auf dem Niveau des Vorjahresquartals geblieben. Durch die zunehmende mobile Datennutzung wuchsen die mobilen Datenumsätze im Q3 2015 dabei auf 728 Millionen Euro an. Eine deutliche Steigerung konnte o2 ansonsten insbesondere beim Endgeräte-Umsatz verzeichnen, der im Q3 2015 gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,7 Prozent auf 301 Millionen Euro zugelegt hat. Laut o2 sind diese Entwicklungen mittlerweile auch im Prepaid-Segment zu spüren, in dem die Nachfrage nach Smartphones und Daten aktuell ebenfalls deutlich zunimmt.

Für o2 werden deshalb auch in Zukunft beide Marktsegmente von hoher Bedeutung sein. Der Mobilfunkanbieter will grundsätzlich zweigleisig fahren und sich sowohl im Premium-Bereich als auch im unteren Preissegment stark positionieren. Vor allem die Mobilfunkpartner - die derzeit für etwa 45 Prozent der Netto-Neuverträge verantwortlich sind - sollen im Niedrigpreis-Segment weiter angreifen. In der eigenen Premium-Sparte will sich o2 dagegen darum bemühen, den bisherigen Kundenbestand zu halten und seine Serviceumsätze durch die weiter wachsende Daten-Nachfrage auszubauen.



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