Mobilfunkmarkt Q4 2016: Vodafone stellt sich selbst gutes Zeugnis aus

SmartWeb News | , 18:30 Uhr | Ingo Hassa

Vodafone Firmenzentrale
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Gut, solide, auf Kurs - Vodafone Deutschland zeigt sich zufrieden mit dem Abschneiden seiner Mobilfunk-Sparte im Q4 2016. Zwar ist der Serviceumsatz auf dem Niveau des Vorjahres verblieben, dies sei aber widrigen Marktumständen geschuldet, denen man sich erfolgreich entgegengestellt habe.

Zahl der Vodafone Mobilfunkverträge steigt auf über 30,6 Millionen
Auch zum Jahresende 2016 konnte Vodafone die Zahl seiner Mobilfunk-Kundenverträge weiter ausbauen. Unterm Strich hat der Mobilfunkanbieter im vierten Quartal 107.000 Verträge hinzugewonnen und beendete das Kalenderjahr so mit insgesamt 30,615 Mio. Kundenverträgen. Anders als noch im Q3 (siehe auch Mobilfunk Report Q3 2016) stammt der größte Teil der Netto-Neuzugänge wieder aus dem besonders lukrativen Postpaid-Bereich. In diesem Segment konnte Vodafone im Q4 2016 um immerhin 61.000 auf 16,68 Mio. Kundenverträge zulegen. Im Prepaid-Bereich wiederum ergab sich am Ende ein Plus von 46.000 Kundenverträgen.

In den obigen Zahlen nicht berücksichtigt sind SIM-Karten, die von virtuellen Netzbetreibern im Vodafone Netz ausgegeben wurden oder im Bereich der Maschinen-Kommunikation im Einsatz sind. Hier trennt die Konkurrenz nicht so genau - weshalb Vodafone inzwischen auch die Gesamtzahl seiner SIM-Karten veröffentlicht. Unterm Strich hat Vodafone im Q4 2016 demnach um rund 550.000 auf insgesamt 43,7 Mio. aktive Mobilfunkkarten zugelegt.

Regulierungsentscheidungen belasten Mobilfunkumsatz
Die Gesamtkundenzahl ist gestiegen und auch der Anteil an Postpaid-Verträgen hat im Vergleich zum Vorjahr leicht zugelegt - und trotzdem ist Vodafones Mobilfunk-Serviceumsatz auf der Stelle geblieben. Mit 1,516 Mrd. Euro pendelte sich dieser im Q4 2016 exakt auf dem Niveau des Vorjahresquartals ein.

Letztendlich sieht Vodafone in dieser Schwarzen Null aber eine gute Entwicklung. Wohl nicht ganz zu Unrecht, denn schließlich hatten die Netzbetreiber in den vergangenen Monaten eine Reihe regulatorischer Einschnitte auszugleichen. So haben die neuen Roaming-Regelungen und die Absenkung der Terminierungsentgelte aus dem Dezember 2016 die Umsätze stark negativ beeinflusst. Dies schlägt sich auch in Vodafones Gesamt-Serviceumsatz deutlich nieder: Dank des starken Festnetzgeschäfts verzeichnete der Provider hier ein Plus von 1,8 Prozent, ohne die aufgeführten Regulierungseffekte hätte dieses allerdings noch 0,4 Prozentpunkte höher gelegen.


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