Moto Z2 Play vorgestellt: Besser, dünner, aber mit kleinerem Akku

SmartWeb News | , 11:08 Uhr |

Moto Z2 Play
Moto Z2 Play vorgestellt: Besser, dünner, aber mit kleinerem Akku 4.33 / 5 3 1 Sterne 2 Sterne 3 Sterne 4 Sterne 5 Sterne (3)

Motorola veröffentlicht noch im Juni eine verbesserte Variante des Moto Z Play. Das Moto Z2 Play bietet mehr Leistung, eine verbesserte Kamera und ein dünneres Gehäuse. Allerdings ist die Akkukapazität gesunken. Ein Dauerläufer wie das Moto Z Play dürfte es daher nicht werden.

Motorola hält an seinem modularen Smartphone-Konzept fest. Während LG sein Experiment erst kürzlich beendete (Stichwort LG G6), bringt Motorola das nächste Smartphone heraus, das sich mit Modulen erweitern lässt. Die "Moto Mods" verwandeln das Smartphone etwa zum Gamepad, verleihen ihm Stereosound, bringen zusätzliche Akkupower, eine Kamera-Erweiterung oder sogar einen ansteckbaren Mini-Projektor. Die Moto Mods halten dabei magnetisch am Smartphone, kompatibel sind sie mit allen Motorola Geräten der Z-Reihe.

Und diese Reihe wird nun um das Mittelklasse-Gerät Moto Z2 Play erweitert, welches die Nachfolge des Moto Z Play antritt und technisch erweitert daherkommt. Äußerlich besticht das neue Smartphone vor allem durch sein besonders dünnes Gehäuse. Charakteristisch ragt auf der Rückseite wie bei den anderen Modellen die Hauptkamera heraus, die gleichzeitig als Fixierpunkt für die ansteckbaren Module dient. Die Gehäuseform unterscheidet sich daher nicht von den genannten Smartphones.

Motorola Moto Z2 Play

Dual-Pixel-Kamera, Snapdragon 626 und 3000 mAh-Akku
Das Moto Z2 Play punktet mit seiner verbesserten Kamera. Die maximale Auflösung der Hauptkamera ist zwar auf dem Papier von 16 MP auf 12 MP gesunken, allerdings kommt nun eine Dual-Pixel-Cam mit Laser-Autofokus und f1.7 Blende zum Einsatz. Der Laser-Autofokus besitzt eine erhöhte Reichweite und kann Objekte bis zu einer Entfernung von 5 Metern scharfstellen. Durch diese Kombination sollen auch bei dunklen Lichtverhältnissen scharfe, gut ausgeleuchtete Fotos gelingen. Die Frontkamera verfügt über einen 5-Megapixel-Sensor und einen Dual-LED-Blitz.

Natürlich hat sich auch bei der übrigen Hardware etwas getan. Im Inneren werkelt jetzt der schnellere Octa-Core-Prozessor Snapdragon 626 mit einer Taktrate von 2,2 GHz. Ihm stehen wahlweise 3 Gigabyte oder 4 GB Arbeitsspeicher zur Seite. Der interne Speicherplatz beträgt entsprechend 32 GB beziehungsweise 64 GB. Das 5,5-Zoll-Display bietet Full-HD-Auflösung und nutzt Samsungs Amoled-Technologie für besonders kräftige, helle Farben.

Soweit die Vorteile. Einen dicken Nachteil gibt es aber auch zu vermelden. Denn während das Moto Z Play noch mit einer besonders guten Akku-Performance überzeugte, dürfte sein Nachfolger allenfalls Durchschnitt bereithalten. Die Akkukapazität ist von 3510 mAh auf 3000 mAh gesunken. Die Laufzeit soll sich bei etwa 30 Stunden bewegen.



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