Neue Richtlinie erlaubt Telefonieren und Surfen über den Wolken

SMARTWEB News | , 14:02 Uhr | Matthias Bichler

E-Mails senden und empfangen und wichtige Telefonate führen, alles was am Boden bereits selbstverständlich ist, geht in naher Zukunft auch in der Luft. Möglich macht dies eine neue Richtlinie der Europäischen Aufsichtsbehörde für Flugsicherheit (EASA). Die Airlines können jetzt frei entscheiden, ob sie das Telefonieren und Surfen während des gesamten Fluges freigeben.

Allerdings müssen die Flugzeuge der Fluggesellschaften überprüft werden, ob diese durch die Smartphone & Tablet-Nutzung nicht beeinträchtigt werden. Aus diesem Grund kann es in der Praxis je nach Airline und Flugzeug-Modell zu einer unterschiedlichen Auslegung der Richtlinie kommen. Darüber hinaus greift die neue Regelung ausschließlich bei Reisen im Europäischen Luftraum.

Flugmodus ade - was ist in Zukunft an Bord möglich?
Gerade Geschäftsreisende dürfte es freuen, wenn sie beispielsreise beim Flug von Berlin nach Paris permanent auf ihr E-Mail-Konto zugreifen können und so für den anstehenden Termin wichtige Informationen möglichst frühzeitig erhalten. Sobald die Richtlinie von den Airlines umgesetzt wird, ist es nicht mehr notwendig, die Geräte beim Start und der Landung auszuschalten oder in den Flugmodus zu versetzen. Um auch in luftiger Höhe im Internet surfen oder SMS Nachrichten schreiben zu können, muss das Flugzeug aber mit einer Basisstation ausgestattet sein, die eine Verbindung mit einem Satelliten herstellt. Dies ist jedoch immer erst ab einer Flughöhe von 3.000 Metern möglich.

Lufthansa will Richtlinie rasch umsetzen
Die Airlines wollen unterschiedlich mit den neuen Möglichkeiten umgehen. Die Lufthansa beispielsweise will die neuen Regelungen rasch umsetzen, wie ein Unternehmenssprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte, soll aber nur das Schreiben von SMS sowie das mobile Internet während des gesamten Aufenthalts an Bord der Maschine freigegeben werden, das Telefonieren allerdings nicht. Dies habe aber keine technischen Gründe, vielmehr reagiere die Lufthansa damit auf die Wünsche der Fluggäste. Air Berlin dagegen betont, dass es zunächst keine automatische Freigabe der elektronischen Geräte geben wird, da bei jeder Maschine technische Prüfungen anstehen und behördliche Genehmigungen eingeholt werden müssen.



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