30% der Haushalte bis Ende 2021

o2 Netzausbau: 5G im Fokus

SmartWeb News | , 16:30 Uhr |

Letztes Jahr konnte o2 mit einem massiven Netzausbau die LTE-Verfügbarkeit im eigenen Netz ordentlich vorantreiben. Nun ist das im Herbst 2020 gestartete 5G Netz dran. Bis Ende 2021 soll die o2 5G-Verfügbarkeit in Deutschland bei 30% liegen.

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o2 5G Netzausbau: Mobilfunkmast

Im vergangenen Jahr sammelte Telefónica/ o2 ordentlich Pluspunkte in Bezug auf das eigene Mobilfunknetz. Lange das Schlusslicht beim LTE/4G Ausbau, startete der Netzbetreiber 2020 eine rasante Ausbau-Offensive und holte so deutlich auf. Nun glänzt das o2 Netz mit einer hohen LTE Verfügbarkeit und steht kaum noch hinter den Konkurrenz-Netzen von Vodafone und Telekom. Für 2021 nimmt o2 nun den neuen Mobilfunkstandard 5G ins Augenmerk und startet den "5G-Ausbauturbo", wie es das Unternehmen selbst nennt.

30% 5G-Abdeckung bis Ende 2021

Der aktuelle Ausbaustand von o2 5G sieht wie folgt aus: Etwa 1.000 5G Antennen in über 30 Städten funken bereits mit dem neuesten Mobilfunkstandard. Dabei setzt o2 vor allem auf die 3,6 GHz Frequenz, welche eine hohe Leistung ermöglicht. Für den fortlaufenden Netzausbau sind zum einen weitere 5G-Antennen mit 3,6 GHz geplant, zum anderen sollen zusätzliche Frequenzen wie 700 MHz oder 1.800 MHz eingeführt werden. Diese eignen sich durch eine höhere Reichweite vor allem für den Ausbau in der Fläche.

So hat sich o2 das Ziel gesteckt, bis Ende diesen Jahres 5G für 30% der Bevölkerung zugänglich zu machen. Ende 2022 sollen es dann 50% sein, bis das o2 5G Netz schließlich 2025 bundesweit verfügbar sein wird. Klappt alles wie geplant, wäre der 5G Ausbau doppelt so schnell abgeschlossen wie der von LTE.

o2 setzt auf innovative Technologien

Wie die Konkurrenz, nutzt o2 beim Ausbau des neuen Mobilfunkstandards moderne Technologien wie beispielsweise das Dynamic Spectrum Sharing. Hier funken die entsprechenden Antennen parallel über 4G/LTE und 5G. Diese Technik beschleunigt den Ausbau beider Standards.

Außerdem will o2 in diesem Jahr das sogenannte 5G-Standalone starten, wobei der neue Mobilfunkstandard nicht mehr auf dem Vorgänger LTE aufbaut, sondern eigenständig funktioniert. Auf diese Weise werden dann Gigabit-Geschwindigkeiten und besonders kurze Reaktionszeiten möglich.


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