Premiere für Project Tango: Lenovo Phab2 Pro ab sofort vorbestellbar

SmartWeb News | , 14:10 Uhr |

Produktbild Lenovo Phab2 Pro

Seit einigen Jahren werkelt Google nun schon an der Augmented Reality-Plattform "Project Tango". Und da zu einem Project Tango ja bekanntlich zwei gehören, hatte sich der Konzern schon bald Lenovo als Hardware-Partner ins Boot geholt. Nun steht das erste Tango-Smartphone tatsächlich kurz vor seiner Premiere.

Räumliche Vermessung per Handykamera, bessere Navigationsfunktionen oder Games, die virtuelle Welten mit der realen Umgebung verschmelzen - mit seiner "Project Tango"-Technologie will Google anspruchsvolle Augmented Reality-Anwendungen aufs Smartphone bringen. Dass die neuen Funktionen ihre Premiere auf einem Lenovo-Smartphone feiern sollten, war bereits seit längerem bekannt (Lenovo baut das erste Sensor-Smartphone für Google) und im Juni dieses Jahres wurde der Tango-Debütant Lenovo Phab2 Pro dann auch offiziell angekündigt (Neues Lenovo Smartphone Phab2 Pro: Project Tango gefällig?).

Vorbestellung ab sofort, Auslieferung noch vor Weihnachten
Eigentlich war der Marktstart des Lenovo Phab2 Pro bereits für den September geplant, auf der Zielgeraden kam es dann aber doch noch zu Verzögerungen. Jetzt ist es allerdings soweit und das Gerät kann ab sofort auch im deutschen Online-Shop von Lenovo vorbestellt werden - als Lieferzeit werden gerade zehn Werktage angegeben, die Vorbesteller sollten ihr neues Smartphone also noch vor Heiligabend in den Händen halten können. Als Preis für das Phab2 Pro ruft Lenovo 499 Euro auf.

Project-Tango bald auch als Moto-Mod?
In den ersten bereits veröffentlichten Hands-On Tests hat das Lenovo Phab2 Pro einen etwas gemischten Eindruck hinterlassen. Nicht nur ist das Smartphone mit seiner 6,4 Zoll Bildschirmdiagonale ein ziemlicher Klopper, dessen Formfaktor nicht jeden ansprechen dürfte, auch den Tango-Features sowie den verfügbaren Apps scheint teils noch der letzte Schliff zu fehlen - ein Blindkauf empfiehlt sich deshalb wohl nur für Enthusiasten.

Vielleicht wird es aber in absehbarer Zeit aber eine weitere Möglichkeit geben, sich die Tango-Technologie nach Hause zu holen. Auf einem Presse-Event vor einigen Tagen hat Motorolas CEO Aymar de Lencquesaing nämlich bereits eine Modulerweiterung für das Moto Z in Aussicht gestellt, mit der sich die grundsätzlichen Tango-Funktionen nachrüsten lassen sollen.

 



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