Studie: Smartphones werden günstiger, iPhones bleiben teuer

SmartWeb News | , 09:08 Uhr |

Die Preise für Smartphones sinken - zumindest im Durchschnitt. Über alle Marken hinweg verringerten sich die Verkaufspreise im vergangenen Quartal auf im Schnitt 317 US-Dollar. Am günstigten sind dabei vor allem die Android Smartphones, gerade hier herrscht ein enormer Preiskampf zwischen den Wettbewerbern. Bei den iPhones von Apple können Kunden dagegen kaum auf Preisnachlässe hoffe, im Vergleich zum Vorquartal stiegen die Preise sogar noch.

Android und Windows Smartphones billiger
Smartphones sind längst in der Gesellschaft angekommen und weit verbreitet. Dabei erfreulich: Wie eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts IDC zeigt, sind die Preise für die Geräte auch im vergangenen Quartel gesunken. Auf dem weltweiten Markt gingen sie um 12,5 Prozent auf durchschnittlich 317 US-Dollar zurück. Dabei sind es allerdings vor allem Geräte mit Android Betriebssystem, die für den Preisrückgang sorgen. Sie kosteten im Q2 2013 durchschnittlich 368 US-Dollar; ein Jahr zuvor lag der Preis noch bei 313 US-Dollar, im Vorquartal bei 289 US-Dollar. Das System läuft derzeit auf etwa 80% aller Smartphones. 

Doch nicht nur die Preise für die Android-Geräte sinken, auch Smartphones mit Windows Phone werden günstiger. Der durchschnittliche Verkaufpreis liegt derzeit bei 287 US-Dollar und damit nur knapp über der Android-Marke. Im Jahresvergleich sank auch der Preis für Windows Phones deutlich (Q3 2012: 310 US-Dollar).

iPhones kosten weiter viel
Bei Apple Produkten bleiben die Preise dagegen hoch. Die iPhones kosteten im dritten Quartal 2013 durchschnittlich 635 US-Dollar und sind damit fast doppelt so teuer wie Android Smartphones. Allerdings bedient Apple mit seinen Produkten weiterhin nur das Premium-Segment, günstige Einsteiger- oder Mittelklasse-Geräte fehlen. Mit der Einführung des iPhone 5C vor wenigen Wochen hatten viele User auf ein günstigeres iPhone gehofft, was sich jedoch nicht bestätigte. Im Vergleich zum Vorquartal (627 US-Dollar) haben sich die iPhone Preise sogar erhöht - vorrangig durch den Marktstart von iPhone 5S und 5C.

Riesen-Display begeistern User
Die aktuellen Verkaufzahlen belegen auch den Trend zu größeren Displays. Ganze 21 Prozent der verkauften Geräte besaßen ein Display mit einer Diagonale von 5 bis 7 Zoll. Die Hersteller von Android oder Windows Smartphones haben in den vergangenen Monaten immer wieder neue Modelle in diesem Segment vorgestellt. Apple dagegen bleibt bislang dem 4-Zoll-Format treu. Es bleibt abzuwarten, ob die Kalifornier mit der nächsten Modellreihe auf den Zug aufspringen.



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