Telefónica im Q4 2012: Erstmals 10 Millionen Vertragskunden

SmartWeb News vom

o2 im Q4 '12: Erstmals mehr als 10 Millionen Vertragskunden

Im Vergleich zum Vorjahr hat Telefónica Deutschland seinen Gewinn 2012 deutlich gesteigert - im Jahresverlauf kletterte das Betriebsergebnis vor Abschreibungen um 11,3% auf 1,28 Mrd. Euro. Während die Zahl der Prepaid-Mobilfunkverträge stabil blieb, konnte Telefónica gerade bei den lukrativen Vertragskunden weiter stark zulegen und knackte zum Jahresende so erstmals die Marke von 10 Millionen Postpaid-Verträgen.

Service-Umsatz steigt dank Kundenzuwächsen
Auch Telefónica Deutschland setzt im Mobilfunk auf die Hilfe von verschiedenen Zweitmarken (u.a. Fonic, Tchibo mobil) und Partnern (LIDL, Unitymedia KabelBW, Kabel Deutschland) um seine Reichweite zu erhöhen. Die Kernmarke o2 steht jedoch nach wie vor unverkennbar im Fokus und sorgte im vergangenen Jahr für über 80 Prozent der Mobilfunk-Serviceumsätze.

Im Q4 2012 lagen diese bei 793 Mio. Euro, was einem Plus von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kunde (ARPU) hingegen ist um 1,3 Prozent auf 13,60 Euro gesunken. Das Umsatzplus ist also in erster Linie den Kundengewinnen - und der damit verbundenen Änderung im Kundenmix - zu verdanken.

Anteil der Vertragskunden weiter erhöht
Zum 31. Dezember brachte es Telefónica Deutschland auf insgesamt 19,3 Mio. Mobilfunk-Kunden. Dabei hat Telefónica vor allem bei den Postpaid-Verträgen zulegen können, deren Zahl im Jahresverlauf von rund 9,2 Millionen auf 10,1 Millionen angewachsen ist.

Wie vorteilhaft diese Verschiebung für den Anbieter ist, zeigt ein erneuter Blick auf die Durchschnittsumsätze aus dem Q4 2012: Während der ARPU im Prepaid-Segment bei 5,50 Euro lag, setzten Postpaid-Kunden im Schnitt 21 Euro pro Monat um.

Die höhere Wertigkeit der Vertragskunden spiegelt sich auch in der Smartphone-Penetration innerhalb der beiden Segmente wider. Unter den Prepaid-Kunden der Kernmarke o2 nutzen lediglich 12 Prozent ein Smartphone, bei den o2 Postpaid-Kunden dagegen beträgt der Smartphone-Anteil mittlerweile ganze 62 Prozent. Über die gesamte Kundenbasis hinweg liegt die Smartphone-Durchdringung bei 42 Prozent.

Festnetz-Anschluss als Zusatz-Produkt
Im Festnetz-Segment zeigt die Trendkurve weiter nach unten, denn auch im Q4 2012 befand sich die Zahl der o2 DSL Kunden im Sinkflug. Unterm Strich ist sie zwischen September und Ende Dezember um weitere 54.000 auf 2,38 Millionen zurückgegangen.

Kunden will o2 nach eigener Aussage allerdings ohnehin in erster Linie durch attraktive Mobilfunkprodukte anziehen. Danach sollen sie nach Möglichkeit auch für eines der DSL Angebote von o2 gewonnen werden - unter anderem durch passende Kombivorteile. Von diesem Modell erhofft sich Telefónica zum einen eine engere Kundenbindung, eine geringere Abwanderungsrate und letztlich niedrigere Kosten für die Neukundengewinnung.

Die eigenen VDSL Highspeed-Produkte sollen dabei die Wettbewerbsfähigkeit im Festnetz-Bereich sichern - inzwischen kann o2 diese für über 11 Millionen Haushalte bereitstellen.

Mehr Hintergrund-Informationen zum deutschen Mobilfunk-Markt hält der vierteljährlich erscheinende DSLWEB Mobilfunk Report bereit. Zahlenmaterial und Details zu den Entwicklungen im Festnetz-Segment bietet hingegen der DSLWEB Breitband Report.



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