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Telefónica im Q4 2022: Positive Bilanz für Dreijahresplan & o2 Grow

SMARTWEB News | , 14:40 Uhr | Ingo Hassa

Vor über drei Jahren hat Telefónica Deutschland sein Strategieprogramm 'Investment for Growth' gestartet. Seitdem ist viel passiert auf der Welt und dem Mobilfunkmarkt. Trotzdem kann das Unternehmen jetzt eine positives Fazit ziehen - die eigenen Ziele wurden sogar übererfüllt.

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o2 Firmengebäude

Mit dem Geschäftsjahr 2022 hat Telefónica Deutschland auch seine dreijährige Wachstums-Initiative erfolgreich abgeschlossen. Über die Laufzeit des Investitions-Programms sind insgesamt rund 3,6 Mrd. Euro in den Netzausbau sowie Service-Verbesserungen geflossen. Dieser Aufwand hat schnell Früchte getragen: In den letzten drei Netztests des Fachmagazins Connect lag das o2 Mobilfunknetz punktemäßig zwar immer noch hinter den Konkurrenten Telekom und Vodafone, konnte in der Gesamtbewertung nun jedoch jedes Mal ein "sehr gut" verbuchen (sieh auch o2 im Connect Netztest).

Der Ausbau der o2 5G Verfügbarkeit ist ebenfalls rasch vorangeschritten. Zum Jahresende konnten so bereits mehr als 80 Prozent der Bevölkerung mit dem schnellen o2 5G versorgt werden.

Große Prepaid-Bereinigung zum Jahresende

Die Kundenzahlen im o2 Mobilfunknetz haben sich ebenfalls erfreulich entwickelt. Auch, wenn das beim allerersten Blick auf das Q4 2022 vielleicht gar nicht so aussieht. Unterm Strich steht hier nämlich ein Rückgang um mehr als 2,6 Millionen Mobilfunk-Kundenverträgen in den Büchern.

Der plötzliche Absacker im 4. Quartal ist allerdings der Tatsache geschuldet, dass o2 fortan eine striktere Definition von aktiven Prepaid-Karten anwendet. Durch diese Bereinigung sind mit einem Schlag rund 2,5 Millionen SIM-Karten aus der Statistik gefallen. Um diesen Effekt bereinigt, ist die Zahl der Prepaid-Kundenverträge im Netz der Telefónica im Q4 2022 um rund 376.000 auf 16,275 Millionen zurückgegangen. Dieses (erwartete) Minus wiederum ist vor allem auf die anhaltende Kundenmigration weg von Prepaid- hin zu Laufzeitverträgen zurückzuführen.

Bei den umsatzstarken Postpaid-Laufzeitverträgen konnte Telefónica hingegen weiter zulegen. Alleine im Q4 2022 konnte der Netzbetreiber hier ein Plus von 264.000 Kundenverträgen verbuchen. Über das Gesamtjahr 2022 hinweg ist der Postpaid-Kundenbestand sogar um mehr als 1,2 Millionen auf inzwischen 26,336 Millionen angewachsen.

Die Hälfte entscheidet sich für o2 Grow

Neben einer "soliden" Performance der diversen Partnermarken sollen die deutlichen Zugewinne vor allem auf die hohe Zugkraft der Kernmarke o2 zurückgehen. Ein Angebot hat sich 2022 allerdings besonders ausgezeichnet: Laut Telefónica hat 2022 fast jeder zweite o2 Neukunde zu dem Jubiläumstarif o2 Grow gegriffen. Dieser wurde im Mai anlässlich des 20. Markengeburtstags von o2 als befristetes Aktionsangebot eingeführt und ist seitdem mehrmals verlängert worden.

Umsatz erreicht neue Rekordmarke

Gegenüber dem Vorjahr konnte Telefónica ein Umsatzplus von 5,9 Prozent ausweisen. Mit 8,224 Mrd. Euro lag der Unternehmens-Umsatz dabei erstmals über der 8-Milliarden-Marke.  Entscheidender Wachstumstreiber war einmal mehr der Mobilfunk-Serviceumsatz, der um 4,6 Prozent auf 5,742 Mrd. Euro geklettert ist. Einen beachtlichen Anstieg gab es beim Umsatz mit mobilen Endgeräten, der 2022 mit 1,652 Mrd. Euro ganze 13,9 Prozent über dem Vorjahreswert lag.

Mehr für Mehr: Neue Tarife sollen Umsatz weiter ankurbeln

Um die Wertschöpfung weiter zu erhöhen, will o2 in Zukunft verstärkt auf das Mehr-für-Mehr Modell setzen. Soll heißen: Die Tarifpreise steigen, dafür erhalten die Nutzer aber auch sichtlich mehr Leistung.

In diesem Zug wird der Anbieter am 5. April 2023 das neue o2 Mobile Tarifportfolio an den Start bringen. Das zeichnet sich durch höhere Geschwindigkeiten und mehr Datenvolumen aus, im Gegenzug steigen die Monatsgebühren gegenüber den aktuellen o2 Free Angeboten um 3 Euro.

Darüber hinaus wird der namensgebende Mechanismus aus dem o2 Grow Tarif in die neuen o2 Angebote übernommen. Das im Tarif enthaltene Datenvolumen wird also auch hier fortan jährlich "mitwachsen".

Das Mehr-für-Mehr Konzept setzt Telefónica übrigens auch bei seiner Zweitmarke Blau um. Bereits im Februar wurden die Blau Prepaid Angebote überarbeitet. Hier wurden die Datenlimits ebenfalls deutlich erhöht und die Monatspreis dafür um einen Euro nach oben angepasst (Blau Prepaid: Mehr Datenvolumen bei Allnet-Flat Tarifen).


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