Telefónica überschreitet Marke von 20 Mio. Postpaid-Mobilfunkkunden

SmartWeb News | , 16:45 Uhr |

Mobilfunk-Kennzahlen Q3 2016 Telefónica Deutschland

Im Q3 2016 konnte Telefónica Deutschland den größten Zuwachs an Postpaid-Mobilfunkverträgen seit der Fusion von o2 und E-Plus verzeichnen. Trotz des gesunden Kundenwachstums bleiben die Umsätze aber weiterhin unter Druck.

o2 Kundenzahlen erreichen gleich mehrere neue Meilensteine
Insgesamt ist die Zahl der Mobilfunk-Kundenverträge bei Telefónica Deutschland im Q3 2016 um 657.000 auf den neuen Höchststand von 44 Millionen geklettert. Einen weiteren Meilenstein hat der Netzbetreiber dabei im Postpaid-Segment erreicht, denn die Zahl der besonders werthaltigen Laufzeit-Verträge im o2 Netz hat nun zum ersten Mal die Marke von 20 Millionen überschritten.

So konnte die Telefónica alleine im Q3 ein Plus von 426.000 zusätzlichen Postpaid-Kundenverträgen verzeichnen, wozu noch 172.000 Kunden kommen, die aufgrund der Migration des Kundenstamms von Prepaid auf Postpaid umgegliedert wurden. Zum 30. September 2016 belief sich die Zahl der Telefónica Postpaid-Kundenverträge damit auf 20,2 Millionen.

Das deutliche Kundenwachstum führt der Provider vor allem auf das starke Abschneiden seiner Partnermarken zurück, die für 59 Prozent der Neuanschlüsse verantwortlich waren. Dieses sorgte ebenso dafür, dass die oben erwähnte Migration von Prepaid-Bestandskunden mehr als kompensiert wurde: Unterm Strich ergab sich für den Zeitraum von Juli bis Ende September - nicht zuletzt auch dank saisonaler Effekte - so noch ein Plus von 56.000 Prepaid-Kundenverträgen.

Regulierung, Kundenmix und Hardware-Trends sorgen für fallende Umsätze
Die zunehmend gute Performance der Telefónica-Partner ist in gewissem Maße aber auch ein zweischneidiges Schwert. Der hohe Anteil der günstigen Drittmarken am Kundenmix im o2 Netz schlägt sich so unter anderem beim durchschnittlichen monatlichen Umsatz pro Kunde (ARPU) nieder.

Seinen Postpaid-ARPU konnte der Netzbetreiber über die ersten neun Monat des Jahres zwar stabil bei 16,6 Euro halten, im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies jedoch einen Rückgang um 3,9% (Q1-Q3) bzw. 4,7% (Q3). Auch der Prepaid-ARPU ist gegenüber dem Q3 2015 um 1,8% auf 5,9 Euro gefallen, wobei sich hier in erster Linie die Kunden-Migration in den Postpaid-Bereich bemerkbar gemacht hat.

Mit 1,621 Mrd. Euro blieb der Gesamtumsatz der Mobilfunksparte im Q3 um 5,8 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. Dabei verzeichnete der Mobilfunk-Serviceumsatz einen Rückgang um 1,8 Prozent auf 1,394 Mrd. Euro, was neben regulatorischen Effekten auch dem härter werdenden Wettbewerb im Non-Premium-Segment geschuldet ist. Einen wirklich deutlichen Einbruch erlebte das Hardwaregeschäft, in dem Telefónicas Umsätze gegenüber dem Vorjahr um volle 24 Prozent auf 227 Millionen gefallen sind. Hier zeigt sich ein europaweiter Trend: Nicht nur lassen sich die Kunden mehr Zeit mit dem Wechsel auf ein neues Smartphone oder Tablet, darüber hinaus greifen sie statt zum teuren Highend-Modell inzwischen verstärkt zu Geräten aus dem mittleren oder niedrigen Preissegment.


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