Telekom Mobilfunk im Q2 2017: Serviceumsätze trotzen Regulierungseffekten

SmartWeb News | , 08:45 Uhr |

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Abgesenkte Terminierungsentgelte und die Neuregelung des EU-Roamings haben natürlich auch deutliche Auswirkungen auf das Mobilfunkgeschäft der Telekom. Doch im Gegensatz zu den anderen Netzbetreibern konnte die Telekom ihre Mobilfunk-Serviceumsätze im Q2 2017 weiter steigern.

Die Gesamtzahl der Mobilfunkteilnehmer im Telekom Netz ist zwischen April und Ende Juni leicht gesunken. Unterm Strich ging sie um 103.000 auf 42,011 Millionen zurück. Dabei gingen vor allem Vertragskunden verloren, die Zahl der Postpaid-Kundenverträge fiel um 186.000 auf 25,084 Millionen.

Allerdings schnitt die Telekom mit ihren beiden Eigenmarken Telekom und Congstar durchaus erfolgreich ab und konnte 228.000 Postpaid-Verträge hinzugewinnen. Die verschiedenen Serviceanbieter im Telekom-Netz hingegen haben im Q2 2017 insgesamt 414.000 Laufzeitverträge eingebüßt.

Deutlich vergrößert hat sich auch die Zahl der Telekom LTE Kunden. Im Vergleich zum Vorjahreswert konnte die Telekom hier einen Zuwachs von 19,3 Prozent verzeichnen und schloss das Q2 2017 mit 9,9 Millionen LTE Nutzern ab. In diesem Zuge legte auch das im Telekom Handynetz genutzte Datenvolumen nochmals deutlich zu. Allein gegenüber dem Q1 2017 ergab sich hier ein Plus von mehr als 10 Prozent, gemessen am Q2 2016 lag der Zuwachs bei 61 Prozent. Während Kunden ohne LTE im Q2 2017 auf einen durchschnittlichen monatlichen Datenverbrauch von 515 Megabyte kamen, belief sich die durchschnittliche Nutzung bei den eigenen LTE Kunden bereits auf 1,8 GB/Monat.

Durch die gestiegene Datennutzung konnte die Deutsche Telekom ihren Mobilfunk-Serviceumsatz trotz der aktuellen Regulierungseffekte weiter steigern - als einziger deutscher Netzbetreiber. Während der Mobilfunk-Serviceumsatz auf dem Gesamtmarkt laut Schätzungen der Telekom um etwa 1,0 Prozent abgesunken ist, legte die Telekom um 0,8 Prozent auf 1,669 Mrd. Euro zu. Ohne den Einfluss der Regulierungsmaßnahmen hätte dieses Plus sogar bei 2,5 Prozent gelegen.

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