Telekom Mobilfunk: Kräftiges Kundenplus im Q3 2017

SmartWeb News | , 18:15 Uhr |

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Kräftige Kundenzugewinne und die stark gestiegene Datennutzung stützen die Mobilfunkumsätze der Deutschen Telekom. So kann der Netzbetreiber auch wegfallende Roaming-Gebühren und Terminierungsentgelte ausgleichen.

Starkes Vertragswachstum in allen Bereichen
Es waren erfolgreiche drei Monate für die Mobilfunk-Sparte der Telekom: Unterm Strich konnte die Telekom im Q3 2017 ganze 523.000 Mobilfunk-Kundenverträge hinzugewinnen und das Quartal so mit über 42,53 Millionen Teilnehmern im eigenen Netz beenden.

Im Prepaid-Bereich kam der Netzbetreiber dabei auf ein Plus von 155.000 Teilnehmern. Besonders stark hat allerdings das Postpaid-Segment zugelegt, hier verzeichnete die Telekom einen Netto-Zuwachs von 368.000 Verträgen und zählte Ende September damit rund 25,54 Millionen Laufzeit-Verträge.

Von dem Postpaid-Zuwachs im Q3 2017 verfielen rund 137.000 Verträge auf die eigenen Marken Telekom und Congstar - der kleinere Teil also. Betrachtet man den 9-Monats-Zeitraum von Januar bis Ende September, hat die Telekom im Postpaid-Bereich allerdings wesentlich stärker abgeschnitten als die kleineren Wiederverkäufer im Telekom-Netz: Während die Serviceprovider 221.000 Kundenverträge verloren haben, konnten Telekom und Congstar um 493.000 Postpaid-Verträge zulegen.

Durchschnittliche Datennuntzung steigt auf über 1,5 GB/Monat 
Ein rasanter Anstieg ist auch beim Datenverbrauch der Nutzer zu beobachten. Im Q3 2017 lag der durchschnittliche monatliche Verbrauch eines Telekom Postpaid-Kunden so bei 1,554 GB und damit volle 55 Prozent höher als noch ein Jahr zuvor. Hier macht sich natürlich auch die gestiegene Anzahl an Kunden mit LTE-fähigem Smartphone und Tarif bemerkbar. Denn mit 2,025 GB/Monat kommt der durchschnittliche Telekom LTE Kunde auf das dreieinhalbfache Nutzungsvolumen eines Nicht-LTE Kunden, der im Schnitt "nur" 590 MB/Monat verbraucht. Im Vergleich zum Vorjahresquartal hat die Zahl der Telekom LTE Kunden um 20,7 Prozent auf inzwischen 10,5 Millionen zugelegt.

Mit dem zunehmenden Datenhunger sind auch immer stärker höherwertige Smartphone Tarife nachgefragt. Für die Kaufentscheidung ist dabei laut Telekom zwar vor allem das höhere Inklusiv-Volumen ausschlaggebend, aber auch die Mitte April eingeführte Telekom StreamOn Option soll hierzu bereits merklich beigetragen haben. In Deutschland haben inzwischen 400.000 Nutzer die Option aktiviert.

Mobilfunkumsatz bleibt stabil
Mehr Kunden, wertigere Tarife - diese Entwicklung hat letztlich auch den Serviceumsätzen gutgetan. So konnte der Mobilfunk-Serviceumsatz der Telekom auch trotz der Absenkung von Roaming- und Terminierungsentgelten im Q3 2017 um 0,9 Prozent auf 1,713 Mrd. Euro zulegen. Ohne diese Regulierungseffekte hätte das Plus sogar 3,7 Prozent betragen. Dadurch ist am Ende auch der Gesamtumsatz der Mobilfunksparte mit 2,053 Mrd. Euro auf dem Niveau des Vorjahresquartals verblieben.

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