Wiederbelebt: Kodak Ektra feiert Premiere als Smartphone

Kodak wagt sich auf den Smartphone-Markt und das erste Modell, das "Ektra", will vor allem ein "Smartphone für Fotografie" sein. Schon technisch verspricht die Knipse mit 21-Megapixel-Sensor und ausgefallenen Bildbearbeitungs-Tools tolle Bilder. Und auch äußerlich sieht man dem Ektra seine Kamera-Affinität an.
Ein Smartphone von Kodak muss ja fast zwangsläufig sein Hauptargument auf Fotografie legen. Und genau tut das Kodak Ektra auch. Schon rein äußerlich stemmt sich das Gerät gegen das gängige Design-Einerlei des Marktes. - Kein schmaler Glas- und Metall-Body, kein Gehäuse in Silber, Gold und Metallic-Schwarz. Das Kodak Ektra ist erfrischend anders und erinnert optisch an eine klassische Kompaktkamera. Die Kameralinse wird nicht im Gehäuse versteckt, sondern darf groß und prominent herausragen. Das rückseitige Obermaterial besteht zwar aus Kunststoff, erinnert aber an Leder. Das Gehäuse selbst ist nicht als flacher "Klotz" gebaut, sondern besitzt am unteren Ende eine dickere Rundung - ein Griff zum besseren Halten des Smartphones beim Fotografieren. Hinzu kommen die Bedienknöpfe an der Seite, die erstens einen separaten Auslöser und zweitens ein Wählrad für die wichtigsten Funktionen bereithalten.
Auch technisch gesehen hat die Kamera-Ausstattung einiges zu bieten. Die Hauptkamera mit 21 MP-Auflösung und einer Anfangsblende von f/2.0 besitzt einen optischen Bildstabilisator sowie einen Phasenvergleichsfokus. Dadurch soll sie beim Fotografieren besonders schnell scharfstellen und Verwackler vermeiden. Der Bildsensor kommt von Sony. Angelehnt an eine DSLR-Kamera erlaubt das Ektra die Wahl von Foto- und Video-Modi über das Wählrad. Zur Auswahl stehen etwa ein Landschafts-, ein Sport-, ein Makro- sowie ein Bokeh-Modus. Videos sind in 4K möglich. Die zweite Kamera an der Frontseite bringt es auf ebenfalls beachtliche 13 Megapixel.
Das Kodak Ektra soll aber nicht nur Kamera, sondern eben auch Smartphone sein. Die technischen Daten lesen sich durchaus vielversprechend. Zum Einsatz kommt ein 5 Zoll großer Full-HD Touchscreen. Für Antrieb sorgen der Helio X-20 Decacore Prozessor und 3 Gigabyte Arbeitsspeicher. Der interne Speicher ist zwar auf 32 GB begrenzt, lässt sich aber mittels einer MicroSD-Karte ausbauen. Als Betriebssystem läuft Android in der Version 6.0 alias Marshmallow. Preislich orientiert sich das Ektra eher am gehobenen Segment: Es soll gegen Jahresende für rund 500 Euro auf den Markt kommen.

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