Nokia Lumia 630 Test

Einsteiger-Smartphone mit Windows-Phone 8.1 im Test

SmartWeb Test vom , 0 73 / 100
Nokia Lumia 630

Das Nokia Lumia 630 wird derzeit heftig in der Werbung angepriesen und auch von vielen Mobilfunkanbietern im günstigen Tarif-Paket angeboten. Doch was taugt das Smartphone mit Windows Phone Betriebssystem? Ist es eine gelungene Alternative zu anderen Einsteiger-Handys mit Android Betriebssystem? Wir haben es einem ausführlichen Praxistest unterzogen...


Nokia Lumia 630
"befriedigend"
73/100
Stand: 18.02.15

Einschätzung

  • 4,5 Zoll-Display
  • neues Windows Phone 8.1
  • austauschbarer Akku
  • erweiterbarer Speicher
  • gute Kamera
  • geringe Display-Auflösung
  • kein Kamera-Blitz
  • keine Front-Kamera
  • geringer interner Speicher

Test-Fazit vorab

Das Nokia Lumia 630 ist ein Smartphone für den kleinen Geldbeutel mit durchaus solider Ausstattung. Im Vergleich zu anderen Geräten aus dem Einsteiger-Segment bietet es ein relativ großes Display mit guter Auflösung. Die Performance ist ebenfalls in Ordnung und die Kamera schießt passable Bilder. Wer ein günstiges Smartphone mit Windows Phone Betriebssystem sucht, sollte es sich ruhig anschauen.

Rundes Gesamtpaket für 130 Euro

Das Lumia 630 ist das erste Nokia Smartphone, das unter dem Dach von Microsoft auf den Markt kommt und auf dem die neue Betriebssystem-Version Windows Phone 8.1 läuft. Wie auch bei anderen Smartphones zuvor, setzt Nokia auf eine knallige Optik, ein robustes Gehäuse und eine solide Einsteiger-Ausstattung.

Natürlich kann das Gerät nicht mit Spitzen-Smartphones mithalten, dennoch wirkt das Gesamtpaket rund und ausgereift. Die Bedienung ist flüssig, die Displaydarstellung zwar nicht überragend scharf, aber dennoch passabel. Die 5-Megapixel-Kamera ist nicht mit der Technik der hochwertigen Kameras aus den Premium-Modellen 930, 1020 oder 1520 versehen, macht aber dennoch vernünftige Fotos - vor allem im Vergleich zu Einsteiger-Konkurrenzmodellen. Mit einem Preis von derzeit 130 € ist es durchaus eine Alternative zu so manchem Android Smartphone.

Das Design des Nokia Lumia 630 ist sicher nicht jedermanns Sache. Die Frontseite ist durchweg glatt und wird von Gorilla Glass 3 vor Kratzern geschützt. Das restliche Gehäuse ist komplett von einer knallig-bunten Hülle aus Kunststoff umgeben. Unser Testgerät kam in neon-grün daher. Die Hülle kann aber problemlos ausgetauscht werden. Wer Lust hat, macht sein Lumia 630 orange oder gelb oder entscheidet sich für eine schlichtere Farbgebung in Schwarz oder Weiß.

Auch die übrigen Komponenten machen es zu einem brauchbaren Smartphone, das die notwendigen Funktionen mitbringt. Das Lumia 630 unterstützt WLAN in den gängigen Standards (bis WLAN n), besitzt einen GPS-Empfänger, eine Schnittstelle für Bluetooth und erlaubt das mobile Internetsurfen über HSPA (UMTS 3G) mit einer Geschwindigkeit von bis zu 21,1 Mbit. Ein LTE-Modul und ein NFC-Chip sind nicht mit an Bord. Eine zweite Kamera auf der Frontseite fehlt ebenfalls.

Für Nutzer, die bei Smartphone und Handytarif nicht zu viel ausgeben wollen, sind die Nachteile des 630 verschmerzbar. Was zählt, sind die gute Bedienbarkeit, die solide Verarbeitung und der ansprechende Gesamteindruck.

Nokia Lumia 630 Farben
Nokia Lumia 630 Farbauswahl
Bereich und Gewichtung Kriterien Testurteil weitere Infos

Bedienung und Display

Gewichtung 40%

  • äußeres Design, Verarbeitung
  • Menüführung, Bedienfreundlichkeit
  • Reaktionsfreudigkeit, Farbdarstellung

82/100

Bedienung

Funktionen und Ausstattung

Gewichtung 40%

  • Leistung Hardware-Komponenten
  • Eigenschaften, Funktionen im Detail
  • Akku: Austauschbarkeit und Leistung

71/100

Ausstattung

Kamera

Gewichtung 20%

  • Kameraeinstellungen- und Funktionen
  • Bild- und Videoqualität

59/100

Kamera

Gesamtwertung

alle

73/100

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