Samsung Galaxy A3 Test

Das kleinste Handy der A-Serie überzeugt mit seiner Kompaktheit

SmartWeb Test vom , 0 80 / 100
Samsung Galaxy A3

Das Samsung Galaxy A3 belebt die Kompakt-Klasse der Südkoreaner neu, die seit dem Galaxy S5 mini etwas verwaist war. Mit dem A3 in der 2016er Version hat Samsung ein gutes Mittelklasse-Handy auf den Markt gebracht.

Schon der erste Eindruck ist recht positiv, das Galaxy A3 liegt gut in der Hand und hebt sich mit seiner Display-Größe von "nur" 4,7 Zoll positiv von den anderen Smartphone-Riesen ab. Freilich ist Samsung nicht der einzige Hersteller, der auch kompaktere Handys im Programm hat. Allerdings können die kleineren Smartphones in der Regel nicht mit einer guten Ausstattung punkten. Dies ist beim A3 in der 2016er Version nicht der Fall. Im Vergleich zum Vorjahr hat Samsung das Handy sogar nochmals deutlich verbessert.


Samsung Galaxy A3
"gut"
80/100
Stand: 28.07.16

Einschätzung

  • Vierkern-Prozessor
  • 4,7 Zoll HD Display
  • 13 Megapixel Kamera
  • Kein Fingerabdruck-Sensor
  • keine Schnelllade-Funktion
  • Akku nicht austauschbar

Das "kleine" von Samsung ist ein echter Hingucker. Zudem überzeugt das Galaxy A3 mit einer sehr guten Preis-Leistung!


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Bedienung, Menüführung, Funktionen

Während die Testgeräte bei uns in der Redaktion in der Regel mit einer Display-Größe von 5 Zoll und mehr daherkommen, fällt das Galaxy A3 schon alleine deswegen aus der Reihe. "Lediglich" 4,7 Zoll misst hier die Bildschirmdiagonale, der große Bruder Galaxy A5 bringt es beispielsweise schon auf marktübliche 5,2 Zoll. Und im direkten Vergleich zum A5 fällt das A3 in der Tat recht klein aus. Aber wer auf der Suche nach einem kompakteren Gerät ist, erhält mit dem Galaxy A3 ein leistungsstarkes Mittelklasse-Handy, welches problemlos in jede Hosentasche passt.

Samsung Galaxy A3 und A5 im Größenvergleich
Klein vs. groß: Samsung Galaxy A3 und A5 im Größenvergleich

Das Galaxy A3 macht einen recht wertigen Eindruck, das Gorilla-Glas Display gepaart mit den Materialien aus Aluminium sorgt zudem für ein äußerst stabiles Handy. Wer das A3 einmal versehentlich fallen lässt, muss nicht gleich schlimmeres befürchten. Aber natürlich sollten es Nutzer nicht darauf ankommen lassen. Das Gerät ist mit seinen 132 Gramm nicht sonderlich schwer, zudem ist es nur 7,3 mm dick, was beispielsweise das derzeitige Flaggschiff Samsung Galaxy S7 ganz locker in den Schatten stellt.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings das kantigere Design des A3, beispielsweise das S7 kommt hier mit abgerundeteren Formen daher und liegt deshalb noch besser in der Hand. Auf Dauer störend ist das aber nicht und das Samsung Galaxy A3 kann absolut problemlos bedient werden.

Bei der Bildqualität des Displays gibt es allerdings Abzüge, denn Samsung hat dem A3 lediglich eine einfache HD Auflösung spendiert. Damit wird eine Pixeldichte von 312 ppi erreicht, der große Bruder A5 bringt es hier dank Full-HD Qualität schon auf 424 ppi. Allerdings kann durchaus die Kirche im Dorf gelassen werden, denn bei einer Displaygröße von 4,7 Zoll ist eine HD-Auflösung schon in Ordnung. Und im Vergleich zum Vorjahresmodell hat Samsung ordentlich zugelegt, denn da gab es nur vergleichsweise geringe 540 x 960 Pixel.

In puncto Betriebssystem gibt es beim Galaxy A3 allerdings kleine Abzüge, denn auf dem Gerät läuft mit Android 5.1.1 Lollipop nicht die aktuellste Version. Die Anzeichen für ein zeitnahes Update auf Android Marshmallow mehren sich aber, von daher dürfte in absehbarer Zeit ein Update auf die aktuelle Version verfügbar sein.

Neben der Auflösung muss sich das A3 gegenüber dem A5 auch beim Fingerabdrucksensor geschlagen geben, denn dieser fällt beim kleineren Modell schlicht weg. Für die meisten Nutzer dürfte das kaum ins Gewicht fallen, allerdings ist das Entsperren des Handys mittels Daumenabdruck doch ein recht bequemes Feature.

Ansonsten sind die üblichen Sensoren mit an Bord, angefangen beim Beschleunigungssensor über den Annäherungssensor und den Helligkeitssensor bis hin zum Kompass. Ein Gyroskop, das beispielsweise für eine noch genauere Lagebestimmung beim Navigieren sorgt, wurde von Samsung aber nicht verbaut.

Performance & Konnektivität

Beim Prozessor vertraut Samsung auf den hauseigenen Exynos 7578, die vier Kerne takten mit 1,5 GHz. Als Arbeitsspeicher gibt es beim Galaxy A3 vergleichsweise geringe 1,5 GB, beim Surfen im Internet reichen die aber allemal aus und durch Menüs oder die App-Übersicht kann ruckelfrei durchgescrollt werden. Wer aber häufiger rechenintensive Apps nutzen möchte, muss sich beim Laden auf etwas längere Wartezeiten einstellen. Hier empfiehlt es sich dann, zu einem leistungsstärkeren Smartphone zu greifen.

Für eigene Dateien steht beim Samsung Galaxy A3 ein interner Speicherplatz von 16 GB zur Verfügung, von denen aber bereits knapp 7 GB belegt sind. Da sich der Speicher allerdings erfreulicherweise per Micro-SD-Karte um bis zu 128 GB erweitern lässt, fällt das in der Praxis kaum ins Gewicht.

Samsung Galaxy A3 Verpackung

Wie im Prinzip alle aktuellen Handys auch unterstützt das Samsung Galaxy A3 den schnellen LTE Mobilfunkstandard. Bis zu 150 Mbit/s sind hier im Download möglich, beim Datenupload beträgt die Höchstgeschwindigkeit 50 Mbit/s. Damit unterstützt das A3 nicht LTE Cat.6 mit maximal 300 MBit/s. Das ist aber durchaus verschmerzbar, denn derzeit sind diese Highspeed-Raten in Deutschland noch wenig verbreitet. Wo LTE nicht zur Verfügung steht, geht es über das HSDPA/UMTS Netz mit maximal 42,2 Mbit/s online. Wer über WLAN ins Internet möchte, muss auf den aktuellen Standard ac verzichten, WLAN n mit maximal 300 Mbit/s sollte aber in der Regel auch für schnelle Verbindungsraten sorgen.

Bei der Laufzeit konnte das Galaxy A3 mit seinem 2.300 mAh Akku überzeugen, wenn auch die noch stärkeren Ergebnisse des A5 bei weitem nicht erreicht werden konnten. Dies heißt aber nicht, dass dem A3 recht schnell die Puste ausgeht, denn ganz im Gegenteil hält das Gerät im Praxistest erstaunlich lange ohne Aufladen durch. Wenn andere Geräte bereits nach einem Tag Nutzung an den Strom müssen, hat das Galaxy A3 immer noch genügend Reserven übrig. Einziges Manko: Der Schnelllade-Modus vom Galaxy A5 ist beim A3 leider nicht dabei.

Samsung Galaxy A3 Menü
Das Menü des Samsung Galaxy A3

Samsung Galaxy A3 Kamera: Viel Licht, aber auch Schatten

Interessanterweise ist im Samsung Galaxy A3 nahezu die gleiche Kamera verbaut, wie im großen Bruder Galaxy A5. Ein kleiner entscheidender Unterschied besteht aber dann doch, denn im A3 fehlt der optische Bildstabilisator, über den das A5 verfügt. Und das wirkt sich insbesondere bei schlechteren Lichtverhältnissen positiv aus. Also ein kleiner Nachteil für das A3, der sich auch in unserem Praxistest bemerkbar macht.

Aber zunächst zu den harten Fakten, die Hauptkamera löst mit maximal 13 Megapixeln auf, ihr zur Seite gestellt ist ein LED Blitz. Auf der Vorderseite wiederum ist die 5 Megapixel Selfie-Knipse zu finden. Ansonsten sind die gängigen Einstellungsmöglichkeiten vorhanden, wie bei Mittelklasse-Handys üblich, fallen diese aber nicht so umfangreich aus wie bei den Premium-Smartphones. Videos schließlich können in Full-HD Qualität (1.920 x 1.080 Pixel) aufgenommen werden.

Unterm Strich sind ordentliche Testbilder entstanden. Gerade bei gutem Licht eignet sich die Galaxy A3 Kamera durchaus für wertige Schnappschüsse, je komplizierter jedoch die Bedingungen werden, desto mehr lässt auch die Qualität der Fotos nach. Diese Problematik betrifft aber so gut wie alle Smartphones auf dem Markt, ist also kein nur das Samsung Galaxy A3 betreffendes Problem. Grundsätzlich lohnt es sich, auch ein wenig im Kamera-Menü herumzuspielen, in unserem Fall lagen manchmal die HDR-Aufnahmen vorne, manchmal überzeugt aber der Automatik-Modus mehr.

Samsung Galaxy A3 Kamera-Menü
Samsung Galaxy A3 - Kamera-Menü
Bereich und Gewichtung Kriterien Testurteil

Bedienung und Display

Gewichtung 40%

  • äußeres Design, Verarbeitung
  • Menüführung, Bedienfreundlichkeit
  • Reaktionsfreudigkeit, Farbdarstellung

79/100

Funktionen und Ausstattung

Gewichtung 40%

  • Leistung Hardware-Komponenten
  • Eigenschaften, Funktionen im Detail
  • Akku: Austauschbarkeit und Leistung

81/100

Kamera

Gewichtung 20%

  • Kameraeinstellungen- und Funktionen
  • Bild- und Videoqualität

79/100

Gesamtwertung

alle

80/100


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