Samsung Galaxy Alpha: Bedienung

Design, Menüführung und Display des Galaxy Alpha im Check

SmartWeb Test vom 20.11.14, Thomas Ziegenhorn

Egal ob Samsung Galaxy S, S2, S3, S4 oder S5 - die Galaxy Smartphones der S-Reihe zählen zu den besten, leistungsstärksten Smartphones ihrer jeweiligen Generation. Obwohl das Galaxy S5 beispielsweise schon Anfang des Jahres erschien, liegt es in vielen Handy-Hitlisten immer noch mit vorn. Ein großer Kritikpunkt an den Samsung Handys ist allerdings seit jeher das Plastik-Gehäuse. Mit dem Galaxy Alpha ändert sich das nun. Statt eine Metall-Variante des S5 auf den Markt zu werfen, hat Samsung gleich eine ganz neue Reihe ins Leben gerufen.


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Bedienung

  • sehr flüssige Performance
  • helles, kontrastreiches Display
  • gelungenes Design
    sehr gute Verarbeitung
  • überarbeitete Bedienoberfläche
  • keine Full-HD Auflösung

Erstes Galaxy mit Metall-Rahmen

Auffällig ist schon auf den ersten Blick der Metallrahmen, der das Gehäuse an den Seiten komplett umzieht. Der An-/Aus-Schalter, der Lautstärke-Regler sowie die Anschlüsse für Micro-USB und Kopfhörer sind behutsam darin eingepasst. Die abnehmbare Rückseite besteht wie bei den anderen Samsung-Modellen aus Kunststoff. Die Form ist noch kantiger als beim Galaxy S5 ausgefallen. Das Alpha erinnert daher eher an das Samsung Galaxy S2 bzw. durch den Metallrahmen auch ein wenig an das iPhone 4s. Die Verarbeitung des gesamten Gehäuses ist tadellos, alles wirkt hochwertig und das Smartphones liegt sehr gut in der Hand.

Das liegt einerseits am dem guten, aber auch handlichen Format. Denn das Display des Alpha misst in der Diagonalen 4,7 Zoll, ist also genauso groß wie das iPhone 6. Trotz des Metallrahmens ist es mit 6,7 Millimetern sehr flach und mit nur 115 Gramm sehr leicht ausgefallen. Das iPhone 6 ist sowohl schwerer (129 g) als auch minimal dicker (6,9 mm). Im Vergleich mit dem Samsung Galaxy S5 fällt der Unterschied noch gravierender aus.

Buntes, kontrastreiches Display

Beim Umgang mit dem Galaxy Alpha springt einem sofort das knallig-bunte Display ins Auge. Samsung verwendet auch hier ein sehr kontraststarkes, helles Super-Amoled-Display. Die Auflösung des Touchscreens beträgt zwar "nur" 1280 x 720 Pixel, bietet also kein Full-HD, dennoch fällt das in der Praxis kaum auf. Die Darstellung ist stets scharf. Nur im direkten Vergleich mit einem Full-HD Screen ist der Unterschied sichtbar.

An der Performance gibt es nichts zu mäkeln. Im Alpha arbeitet ein Octa-Core-Prozessor, der eigentlich aus zwei Vier-Kern-Prozessoren besteht. Während ein Quad-Core-Prozessor mit 1,3 GHz taktet und besonders stromsparend agiert, bringt es der andere auf 1,8 GHz und kommt dann zum Einsatz, wenn mehr Rechenpower benötigt wird. Durch diese Konstruktion wird vor allem die Akku-Laufzeit verlängert. Bei den Performance-Werten kommt das Galaxy Alpha zwar nicht ganz an das Galaxy S5 heran, überzeugt aber dennoch.

Auf dem Galaxy Alpha läuft das Android Betriebssystem Android 4.4, welches wie bei allen Samsung Smartphones um die Bedienoberfläche Touchwiz ergänzt wurden. Dadurch sind zum Beispiel die Menüs etwas anders strukturiert, die App-Symbole sehen bunter aus und einige Funktionen wie S-Health sind vorinstalliert.


Bereich und Gewichtung Kriterien Testurteil weitere Infos

Bedienung und Display

Gewichtung 40%

  • äußeres Design, Verarbeitung
  • Menüführung, Bedienfreundlichkeit
  • Reaktionsfreudigkeit, Farbdarstellung

90/100

Bedienung

Funktionen und Ausstattung

Gewichtung 40%

  • Leistung Hardware-Komponenten
  • Eigenschaften, Funktionen im Detail
  • Akku: Austauschbarkeit und Leistung

90/100

Ausstattung

Kamera

Gewichtung 20%

  • Kameraeinstellungen- und Funktionen
  • Bild- und Videoqualität

81/100

Kamera

Gesamtwertung

alle

88/100

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