Samsung Galaxy S5 Test Ausstattung

Ausstattung und Funktionen des Galaxy S5: Alles drin und mehr

SmartWeb Test vom 05.03.14, Ingo Hassa

Samsung liefert mit dem Galaxy S5 das, was von einem neuen Smartphone der Premium-Klasse erwartet werden darf: Der Prozessor bietet ordentlich Leistung. Seine LTE und WLAN Funktionalität sind auf dem neuesten Stand. GPS und NFC sind genauso mit an Bord wie die aktuelle Bluetooth-Generation 4.0.

Viel mehr fallen da schon die beiden großen frischen Zusatz-Features auf, die Samsung auch direkt ins Rampenlicht rückt. So ist im Home-Button des Galaxy S5 wie beim iPhone 5S ein Fingerabdruck-Scanner integriert, der die Nutzer-Identifikation und sogar Online-Bezahlprozesse besonders komfortabel machen soll. Auf der Geräterückseite wiederum befindet sich ein Pulsmesser, mit dem das Smartphone zum Fitness-Accessoire wird.


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Ausstattung

  • 2,5 GHz Quad-Core Prozessor
  • 2 GB RAM
  • Fingerabdruck-Sensor
  • Pulsmesser
  • LTE mit bis zu 150 Mbit/s
  • schnelles WLAN ac
  • LTE und WLAN kombinierbar
  • Akku austauschbar

Leistungsschub trotz Speicher-Stillstand

Wie sein Vorgänger wird das Samsung Galaxy S5 von einem Vierkern-Prozessor angetrieben, dessen Taktrate mit 2,5 GHz aber deutlich höher liegt. Auch das Upgrade auf die Grafikeinheit Adreno 330 sorgt für ein Leistungsplus. Der Arbeitsspeicher dagegen bleibt gegenüber der letzten Generation unangetastet und beläuft sich wie gehabt auf 2 Gigabyte.

Trotz dieses kleinen Wermutstropfens ist das Galaxy S5 ein äußerst leistungsstarkes Gesamtpaket, gegen das nur wenige Konkurrenten in Performance-Tests bestehen dürften.

In Sachen Konnektivität hat Samsung sein aktuelles Vorzeige-Modell wieder einmal mit allem vollgepackt, was derzeit State-of-the-Art ist. LTE Verbindungen sind mit bis zu 150 Mbit/s im Download möglich, im Heimnetzwerk und an HotSpots lassen sich dank WLAN ac Standard theoretisch Übertragungsraten von bis 1,3 Gbit/s erreichen. Für maximale Geschwindigkeit können per Download Booster der LTE und WLAN Zugang kombiniert werden, wobei etwa 80 bis 90 Prozent der aufgeschalteten Bandbreite zusätzlich bereitstehen.

Auch der USB 3.0 Anschluss sowie Bluetooth 4.0 sind technisch auf dem neuesten Stand. NFC, GPS und eine Infrarot-Schnittstelle dürfen da natürlich ebenfalls nicht fehlen.


Authentifizierung per Fingerabdruck und Fitness-Begleitung

Einen neuen Kniff hat sich Samsung vom Wettbewerber Apple abgeschaut: Wie das iPhone 5S kommt das Galaxy S5 nämlich mit einem Fingerabdruck-Sensor, der in den Home-Knopf integriert ist. Um sich über die Funktion zu identifizieren, muss der Nutzer nur mit dem Finger vom Display aus über den Button streichen. Mit dieser einfachen Geste kann so beispielsweise die Bildschirmsperre aufgehoben oder ein privater Dateiordner geöffnet werden, genauso lassen sich auf Wunsch PayPal-Zahlungen autorisieren.

Unterhalb der Hauptkamera ist auf der Geräterückseite der Pulsmesser des Samsung Galaxy S5 angebracht. Für die Messung muss nur der Finger auf den Sensor gelegt werden, nach einigen Sekunden wird das Ergebnis angezeigt. Das Hardware-Feature ist eng verzahnt mit der vorinstallierten Fitness-App S-Health. Diese wurde kräftig erweitert und hilft unter anderem bei der Erstellung von Workout- und Ernährungsplänen, dokumentiert Aktivitäten und kann als Schrittzähler eingesetzt werden.

Darüber hinaus ist das Programm für die Zusammenarbeit mit Zusatzgeräten wie den Samsung Galaxy Gear Smartwatches und dem Galaxy Gear Fit Armband optimiert. Eine Schnittstelle zu S-Health soll es Entwicklern zudem möglich machen, ihre eigenen Anwendungen mit der Samsung-App zu verschränken.

Leistungsstarker Akku mit Durststrecken-Modus

Schnelles WLAN, flottes mobiles Internet, großes Display, leistungsstarker Prozessor - alles das steht gleichzeitig für großen Energiehunger. Samsung hat das Galaxy S5 deshalb mit einem ausdauernden Akku mit 2.800 mAh Fassungsvermögen bestückt. Der ist für nahezu 400 Stunden Standby-Betrieb und 21 Stunden Gesprächszeit gut. Darüber hinaus lässt sich der Akku über die USB 3.0 Schnittstelle des Geräts besonders zügig aufladen und anders als etwa beim Apple iPhone auch vom Nutzer selbst austauschen.

Wenn es einmal wirklich hart auf hart kommt, kann zudem auf den "Ultra-Energiesparmodus" ausgewichen werden. Das Display schaltet dann auf eine Graustufen-Darstellung um und es bleiben nur die essentiellen Telefonie- und SMS Funktionen aktiviert. So soll der Akku dann auch bei einem Ladestand von nur 10 Prozent noch einen vollen Tag durchhalten.

Bereich und GewichtungKriterienTesturteilweitere Infos

Bedienung und Display

Gewichtung 40%

  • äußeres Design, Verarbeitung
  • Menüführung, Bedienfreundlichkeit
  • Reaktionsfreudigkeit, Farbdarstellung

92/100

Bedienung

Funktionen und Ausstattung

Gewichtung 40%

  • Leistung Hardware-Komponenten
  • Eigenschaften, Funktionen im Detail
  • Akku: Austauschbarkeit und Leistung

95/100

Ausstattung

Kamera

Gewichtung 20%

  • Kameraeinstellungen- und Funktionen
  • Bild- und Videoqualität

95/100

Kamera

Gesamtwertung

alle

94/100

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