Sony Xperia T Test: Ausstattung

Ausstattung und Funktionen des Sony Xperia T

SmartWeb Test vom 17.01.13, Corinna Schütten

Das Sony Xperia T ist das, was landläufig als Multitalent bezeichnet wird. Dank 1,5 GHz Dual-Core Prozessor stemmt das Smartphone alles, vom schnellen Internetzugang über MP3- und Videowiedergabe bis hin zu (Online-)Gaming mit Leichtigkeit.

Über übliche Apps und die Funktionen aus dem Sony-Universum hinaus (WALKMAN, Playstation Mobile, etc.) punktet das Xperia T mit den sehr praktischen Small Apps und gerade bei gutem Licht auch mit der integrierten 13 Megapixel Kamera.


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Ausstattung

  • 1,5 GHz Dual-Core Prozessor
  • erweiterbarer Speicher
  • 2 Kameras
  • viele Multimedia-Funktionen
  • Akku mäßig in der Leistung und nicht austauschbar
  • Kamera nur bei gutem Licht top

(Fast) alle Wege führen ins WWW

Als Top-Smartphone ist das Sony Xperia T auch top gerüstet, wenn es um den mobilen Weg auf die Datenautobahn geht. Bis hin zu HSDPA ist das Xperia T kompatibel für das deutsche Mobilfunknetz, sprich, im Idealfall können Spitzengeschwindigkeiten von 42,2 Mbit/s im Download erzielt werden. Auf den nun langsam fußfassenden neuen LTE Funk mit bis zu 100 Mbit/s Highspeed kann das Xperia T leider nicht zurückgreifen, was jedoch durchaus zu verschmerzen ist, denn auch so zeigte sich das Smartphone im Test stets ordentlich schnell und zuverlässig. Und auch im Heimnetzwerk liefen alle Internetanwendungen schnell und reibungslos, da sich das Gerät über alle gängigen WLAN Standards einwählen kann.

Was den Surf-Spaß allerdings trübten könnte, ist der Stromverbrauch bzw. der verhältnismäßig schmalbrüstige Akku (1800 mAh), der dem bekanntlich energieaufwändigen Internetzugriff nur bedingt gewachsen ist. Da sich dieser auch nicht austauschen lässt, verlangt das Xperia T unerfreulich häufig nach dem Ladekabel. Zum Vergleich: Maximal 7 Stunden kann mit dem Xperia T im Web gesurft werden, 15 Stunden - also mehr als doppelt so lange - mit dem iPhone 5. Dass das Laden des Sony Smartphones verhältnismäßig schnell geht, ist da auch nur ein schwacher Trost.

Videos abspielen auf dem Sony Xperia T
Video Player des Sony Xperia T (Screenshot)

Anschluss sehr erwünscht

Über Internet- und Sprachverbindungen hinaus ist das Sony Xperia T auch zusätzlich kommunikationsfreudig und lässt sich über Bluetooth und USB-Kabel mit allen Geräten vom Smartphone bis hin zum PC verbinden, wobei sich der Datenaustausch im Test ein wenig träge zeigte. Wie die meisten Highend-Smartphones der neuen Generation ist das Xperia T NFC-fähig (Near Field Communication) d.h. Bezahlen, Bahntickets-Buchen, etc. ist mit dem Xperia T via Funk möglich. Theoretisch kann das Smartphone zudem auch selbst als mobiler WLAN Hot Spot dienen.

App Menü Sony Xperia T
App Menü Sony Xperia T

Außen stilvoll, innen riesig

Wer mit dem Sony Xperia T nicht gerade surft oder telefoniert, hat noch lange keinen Grund, das Smartphone ungenutzt zu lassen, denn es bietet eine Vielfalt an Funktionen, sowohl nützliche als auch unterhaltsame. Office-Programme, Navigations-Funktion, Kalender und die Möglichkeit der Fernbedienung von anderen Geräten (TV, etc.) sind nur einige Beispiele für die kleinen Alltagshelfer, die das Xperia T bereithält.

Zusätzlich überaus praktisch sind die sogenannten “Small Apps“, die sich parallel zu normalen Anwendungen nutzen lassen. Zu den bereits vorhandenen Mini-Funktionen wie Rechner und Notizzettel lassen sich auf Wunsch auch noch weitere hinzufügen.

Sony Xperia T
Sony Xperia T

Kurzweil lässt sich wiederum mit MP3- und Videoplayer betreiben. Sony bietet hier direkten Zugriff auf zwei (kostenpflichtige) Plattformen - Music Unlimited und Video Unlimited. Nutzer mit Spieltrieb werden sich über den Zugriff auf Playstation Mobile freuen. Dieser muss allerdings noch heruntergeladen werden, allein ein Link zur entsprechenden Website ist im App-Menu des Sony Xperia T schon vorinstalliert.

Schön-Wetter Kamera

An Pixeln hat Sony bei der Ausstattung der in das Xperia T integrierten Digitalkamera eindeutig nicht gespart. Satte 13 Megapixel beträgt hier die Bildauflösung und bei guten Lichtverhältnissen sind die Aufnahmen von lobenswerter Qualität. An Funktionen bei der Bildbearbeitung mangelt es hier auch nicht, auf diese muss allerdings außerhalb des Kameramodus zurückgegriffen werden.

Die Redaktion konnte jedoch kein allzu positives Gesamturteil fällen, denn das Resultat, sprich die erzeugten Fotos, war zu uneinheitlich in der Qualität - trotz oder gerade aufgrund hoch gesteckter Erwartungen seitens des Herstellers. Bei künstlicher Beleuchtung oder anderweitig verringerten bzw. verschlechterten Lichtverhältnissen halfen auch die 13 Megapixel nicht viel - die Fotos waren matt, verrauscht und einfach nicht gut. Schade, von der Kamera des "Bond-Phones" hatte sich die Redaktion eigentlich mehr versprochen.

Bereich und Gewichtung Kriterien Testurteil weitere Infos

Bedienung und Display

Gewichtung 40%

  • äußeres Design, Verarbeitung
  • Menüführung, Bedienfreundlichkeit
  • Reaktionsfreudigkeit, Farbdarstellung

85/100

Bedienung

Funktionen und Ausstattung

Gewichtung 40%

  • Leistung Hardware-Komponenten
  • Eigenschaften, Funktionen im Detail
  • Akku: Austauschbarkeit und Leistung

82/100

Ausstattung

Kamera

Gewichtung 20%

  • Kameraeinstellungen- und Funktionen
  • Bild- und Videoqualität

78/100

Kamera

Gesamtwertung

alle

82/100

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