Yotaphone Test
Yotaphone - Die neue Second Screen Erfahrung
Wenn man es als Neuling mit Marktgrößen wie Samsung oder Apple aufnehmen möchte, dann muss man sich schon etwas Besonderes einfallen lassen. Und genau das hat der russische Hersteller Yota Devices auch getan. Als erstes Smartphone auf dem Markt ist dessen Erstling, das Yotaphone, zusätzlich zum "normalen" Bildschirm an der Front mit einem E-Paper Display ausgestattet. Ob das innovative Konzept aufgeht, klärt unser Test.
Einschätzung
- Gutes HD-Hauptdisplay
- zusätzliches E-Paper Display auf der Rückseite
- LTE Unterstützung
- eher schwache Kamera
- Speicher nicht erweiterbar
- Akku nicht austauschbar
- relativ hoher Preis
Test-Fazit
Für sein Debüt hat Yota Devices die Nische gesucht und wird wohl auch nur dort sein Publikum finden. Die grundsätzliche Idee ist lobenswert und tatsächlich einmal eine echte Neuerung auf dem Markt. Allerdings plagen das Yotaphone auch einige Kinderkrankheiten, zudem sind die technischen Eckdaten des Geräts zwar solide, aber keine Offenbarung.
In letzter Instanz ist es aber der doch recht hohe Preispunkt, der die Entscheidung für das Yotaphone schwer macht. Wer nicht speziell nach einer Kombination aus Smartphone und E-Reader Ausschau hält, findet für das gleiche Geld einfach eine ganze Reihe an leistungsstärkeren und schlicht ausgereifteren Geräte auf dem Markt.
Smartphone Check
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Yotaphone
Übersicht & Einschätzung -
Yotaphone Datenblatt
Alle technischen Daten -
Yotaphone Test
Smartphone im Praxistest
Bedienung, Funktionen und Technik
Der große Hingucker ist natürlich der rückwärtige E-Paper Bildschirm des Yotaphones. Tatsächlich ermöglicht er dank den dynamischen Hintergründen sowie den Feed- und Benachrichtigungs-Funktionen einige interessante Anwendungen. Auch der E-Reader arbeitet solide, wenngleich die Bedienung ein wenig träge ausfällt. Ein Hindernis ist natürlich, dass für den effektiven Einsatz des Zweitdisplays speziell angepasste Apps erforderlich sind - und die sind noch rar gesät.

Auf technischer Seite gibt es mit dem Yotaphone gehobene Mittelklasse. Das 4,3 Zoll große 720p Hauptdisplay ist kein Highend mehr, liefert aber ein scharfes und farbstarkes Bild. Mit seinem 1,7 GHz Zweikern-Prozessor und 2 GB Arbeitsspeicher bietet das Yotaphone zudem genug Rechenleistung für eine flüssige Bedienung. An internem Speicher steht mit immerhin 32 GB einiger Platz zur Verfügung, allerdings lässt sich dieser nicht über Speicherkarten erweitern. Auch beim - ohnehin nicht herausragenden - Akku lässt sich nicht selbst nachbessern, denn die Einheit ist fest verbaut und kann nicht ausgetauscht werden.
Richtig verbunden, Kamera mit Schwächen
In Sachen Konnektivität ist beim Yotaphone eigentlich alles an Bord: Es wird nicht nur der UMTS-Beschleuniger HSPA unterstützt, das Gerät beherrscht darüber hinaus auch schon den LTE Mobilfunk der 4. Generation. Für den Einsatz im stationären WLAN Netz unterstützt es zwar noch nicht das neue WLAN ac, arbeitet aber mit dem immer noch aktuellen WLAN n Standard. Dazu gibt es einen GPS Empfänger, Bluetooth 4.0 und sogar ein FM-Radio.
Licht und Schatten gibt es bei der Kamera des Smartphones. Diese liefert zwar Bilder in einer Auflösung von 13 Megapixel und beherrscht die Videoaufnahme in Full-HD, kann in Sachen Bildqualität aber nicht mit der Oberklasse mithalten und offenbart sichtliche Schwächen bei schlechten Lichtverhältnissen und Dunkelheit. Die 1 Megapixel Frontkamera ist eher eine Pflicht-Dreingabe und zumindest nichts für Selfie-Profis.
| Bereich und Gewichtung | Kriterien | Testurteil | weitere Infos |
|---|---|---|---|
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Bedienung und Display Gewichtung 40% |
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79/100 |
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Funktionen und Ausstattung Gewichtung 40% |
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78/100 |
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Kamera Gewichtung 20% |
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74/100 |
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Gesamtwertung |
alle |
78/100 |

